Wie wählt man das richtige Probiotikum je nach Bedarf?

Sofort-Zusammenfassung

Ein wirksames Probiotikum wählt man anhand klinisch dokumentierter Stämme, einer ausreichenden KBE-Zahl, einer auf den Bedarf abgestimmten Formulierung und transparenter Etiketten.

Wichtige Fakten

Probiotischer Stamm Genaue Bezeichnung des Bakteriums (Gattung, Art, Stammkürzel) – ohne diese Angabe ist die Wirkung nicht belegbar.
KBE pro Tag Koloniebildende Einheiten pro Tagesdosis – als Richtwert mindestens 1 bis 10 Milliarden je nach Anwendung.
Multi-Stamm-Formel Kombination mehrerer Stämme (z. B. Lactobacillus + Bifidobacterium) für breitere Wirkung.
Lactobacillus rhamnosus GG Empfohlener Stamm bei Darmtransitstörungen, Reizdarm und Unverträglichkeiten.
Bifidobacterium lactis BB-12 Stamm mit Belegen für bessere Stuhlkonsistenz und Linderung von Reizdarmsymptomen.
Streptococcus salivarius K12 Oralstamm mit gut dokumentierter Wirkung auf die Mundgesundheit – relevantes Beispiel für stammspezifische Effekte.

Kernpunkte

  • Ein gutes Probiotikum nennt Gattung, Art und Stammkürzel klar auf dem Etikett.
  • Die KBE-Zahl pro Tag sollte am Ende der Haltbarkeit garantiert sein, nicht nur bei der Herstellung.
  • Multi-Stamm-Formeln decken meist mehr Beschwerden ab, Einzelstämme sind bei sehr gezieltem Bedarf sinnvoll.
  • Bei Blähungen sind Stämme wie Lactobacillus plantarum oder Bifidobacterium lactis besonders untersucht.
  • Zur Stärkung des Immunsystems werden Lactobacillus rhamnosus GG und Bifidobacterium lactis HN019 häufig empfohlen.
  • Bei Unverträglichkeiten lohnt sich eine allergenarme Formulierung ohne Laktose, Gluten oder Soja.
Wie wählt man das richtige Probiotikum je nach Bedarf?
Stamm, KBE-Zahl und Formulierung – die drei Kriterien für ein wirksames Probiotikum.

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die – in angemessener Menge eingenommen – gesundheitliche Vorteile bieten können. Wie finden Sie heraus, welches Probiotikum am besten zu Ihnen passt? Diese Suche kann zahlreiche Fragen aufwerfen.

Einen bestimmten Stamm für den Darmtransit zu bevorzugen, die KBE-Anzahl zu prüfen oder ein Multi-Stamm-Probiotikum zu erwägen – das sind ebenso viele Kriterien, die es zu berücksichtigen gilt. Wir betrachten diese Aspekte im Detail und beantworten häufige Fragen wie die Wahl eines Probiotikums gegen Blähungen oder zur Unterstützung Ihres Immunsystems.

Machen Sie sich bereit, die faszinierende Welt der Probiotika zu erkunden, um eine fundierte Wahl je nach Ihrem individuellen Bedarf zu treffen.

Welcher probiotische Stamm verbessert den Darmtransit?

Welcher probiotische Stamm verbessert den Darmtransit

Den Darmtransit zu verbessern, kann Ihren Alltag verändern – besonders, wenn Sie unter wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden leiden. Vielleicht fragen Sie sich, welchen probiotischen Stamm Sie für dieses wichtige Anliegen wählen sollten. Wissenschaftliche Studien heben die Wirksamkeit von Stämmen wie Lactobacillus rhamnosus und Bifidobacterium lactis hervor, die dafür bekannt sind, eine regelmässige Verdauung zu fördern und Verdauungsbeschwerden zu lindern.

Diese nützlichen Mikroorganismen wirken im Zusammenspiel mit Ihrem Mikrobiom, optimieren so die Verdauung und erleichtern die Passage der Nahrung durch den Magen-Darm-Trakt. Haben Sie schon einmal über den Einfluss einer gesunden Darmflora auf Ihr allgemeines Wohlbefinden und die positive Wirkung von Probiotika auf den menschlichen Darm nachgedacht? Indem Sie diese spezifischen Sorten in Ihren Alltag einbauen, könnten Sie eine deutliche Verringerung von Blähungen und anderen Beschwerden einer schwierigen Verdauung feststellen. Probiotische Bakterien finden sich auch in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut und Kimchi; solche probiotischen Lebensmittel ergänzen Nahrungsergänzungsmittel und liefern nützliche Bakterien und Kulturen.

Wie wählt man den richtigen Stamm?

Die Wahl des passenden Probiotikums beruht auf einem genauen Verständnis Ihrer persönlichen Bedürfnisse. Es ist entscheidend, zu prüfen, dass das Produkt eine ausreichende Anzahl koloniebildender Einheiten (KBE) enthält und so seine Wirksamkeit sichert. Achten Sie zudem darauf, dass das Präparat den Qualitätsnormen entspricht, wie sie von den Gesundheitsbehörden gefördert werden.[2]

Hier einige empfohlene Sorten:[4]

  • Lactobacillus rhamnosus GG: empfohlen für seine Robustheit und seine Fähigkeit, an den Darmwänden zu haften.
  • Bifidobacterium lactis BB-12: bekannt für seine positiven Effekte auf die Stuhlkonsistenz und die Verringerung der Symptome des Reizdarmsyndroms.

Eine Beratung durch einen Arzt oder Ernährungsberater kann sinnvoll sein, um Ihre Wahl bestmöglich an Ihre persönlichen Besonderheiten anzupassen – besonders, wenn Sie eine medizinische Vorgeschichte haben oder weitere Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Letztlich kann es nicht nur Ihren Verdauungskomfort verbessern, sondern auch Ihre tägliche Vitalität stärken, in ein passendes Probiotikum zu investieren. Ballaststoffe wie Inulin wirken zudem als Präbiotika; Probiotika und Präbiotika zusammen ergeben sogenannte Synbiotika, und beim Abbau der Ballaststoffe entstehen kurzkettige Fettsäuren als wertvolle Stoffwechselprodukte.[7]

Wie prüft man die KBE-Anzahl (koloniebildende Einheiten) in einem Probiotikum?

Wie prüft man die KBE-Anzahl in einem Probiotikum

Wenn Sie ein Probiotikum auswählen, gehört die Anzahl der koloniebildenden Einheiten (KBE) zu den ersten Dingen, die Sie prüfen sollten. Diese Zahl gibt an, wie viele lebende Bakterien im Produkt enthalten sind. Doch wie stellt man sicher, dass diese Anzahl für den individuellen Bedarf angemessen ist?

Warum ist die KBE-Anzahl entscheidend?

Die KBE-Anzahl spiegelt die potenzielle Wirkkraft des Probiotikums wider. Ein Produkt mit mehreren Milliarden KBE pro Portion mag beeindruckend wirken, doch es ist wesentlich zu verstehen, was das für Ihre Darmgesundheit bedeutet. Studien legen nahe, dass häufig eine Mindestdosis von 1 Milliarde KBE pro Tag empfohlen wird, um positive Effekte zu beobachten – wobei gewisse Situationen höhere Dosierungen erfordern können.

Das Etikett aufmerksam lesen

Suchen Sie auf dem Etikett Ihres probiotischen Präparats nach präzisen Angaben zu:

  • der Gesamtzahl der KBE zum Zeitpunkt der Herstellung: Sie gibt einen Hinweis auf das anfängliche Potenzial des Produkts.
  • den bis zum Ablaufdatum garantierten KBE: Diese Angabe zeigt, dass der Hersteller mögliche Verluste durch Lagerung und Vertrieb berücksichtigt hat.
  • der Anzahl der Stämme und Kulturen: Manche Formeln enthalten mehrere Bakterienstämme mit jeweils eigenen KBE-Angaben.

Faktoren, welche die KBE-Zahl beeinflussen

Verschiedene Faktoren können die tatsächliche KBE-Zahl beeinflussen, bis Sie das Produkt einnehmen:

  • Aufbewahrung: Eine Kühlung kann nötig sein, um die Wirksamkeit zu erhalten.
  • Ablaufdatum: Achten Sie darauf, das Probiotikum vor diesem Datum einzunehmen, um die maximale Lebensfähigkeit zu sichern.

Ist Ihnen schon einmal ein spürbarer Unterschied aufgefallen, nachdem Sie Ihre Einnahme an die KBE-Anzahl angepasst haben? Letztlich bedeutet die Wahl eines passenden Probiotikums, sich nicht nur auf Zahlen zu verlassen, sondern auch aufmerksam auf die Reaktionen des eigenen Körpers zu hören.

Multi-Stamm-Probiotikum oder Einzelstamm?

Multi-Stamm-Probiotikum oder Einzelstamm

Die Frage, ob ein Multi-Stamm-Probiotikum oder ein Einzelstamm vorzuziehen ist, mag komplex erscheinen, verdient aber Ihre volle Aufmerksamkeit. Multi-Stamm-Probiotika enthalten verschiedene Bakterienarten und -stämme, die im Zusammenspiel ein breiteres Spektrum an Vorteilen bieten können. Eine Kombination aus Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidum könnte zum Beispiel sowohl die Darmgesundheit als auch das Immunsystem verbessern.

Vorteile von Multi-Stamm-Probiotika

Multi-Stamm-Probiotika werden oft bevorzugt, weil sie:

  • die mikrobielle Vielfalt stärken: Eine vielfältige Darmflora ist wesentlich, um mikrobiellen Ungleichgewichten vorzubeugen.
  • mehrere Beschwerden gezielt angehen: Sie können gegen verschiedene Beschwerden wie Blähungen, Verstopfung oder Infektionen wirksam sein.
  • sich an individuelle Bedürfnisse anpassen: Da jeder Mensch eine einzigartige Zusammensetzung der Darmflora hat, bieten diese Produkte einen persönlicheren Ansatz.

Wann sich ein Einzelstamm lohnt

In gewissen Fällen kann jedoch ein Einzelstamm-Probiotikum empfehlenswert sein. Wenn Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt etwa mitgeteilt hat, dass Ihnen gezielt Lactobacillus rhamnosus GG fehlt, kann das gezielte Wählen genau dieses Stammes Ihre Ergebnisse optimieren. Zudem wurden gewisse Einzelstämme in umfassenden klinischen Studien untersucht, die ihre Wirksamkeit bei bestimmten Erkrankungen wie Colitis ulcerosa belegen. So hat sich die Kombination von Lactobacillus rhamnosus GG und Bifidobacterium lactis bei der Eradikation von Helicobacter pylori als wirksam erwiesen, während Milchsäurebakterien wie Lactobacillus paracasei gezielt andere Beschwerden angehen.

Haben Sie schon einmal über Ihre persönlichen Ziele bei der Darmgesundheit nachgedacht? Wenn Sie Ihren aktuellen Zustand und allfällige ärztliche Empfehlungen berücksichtigen, können Sie Ihre Wahl zwischen diesen beiden Optionen besser ausrichten. Der Rat einer medizinischen Fachperson bleibt in diesem Entscheidungsprozess entscheidend.[3]

Welches Probiotikum hilft am besten gegen Blähungen?

Welches Probiotikum hilft gegen Blähungen

Blähungen können eine erhebliche Quelle von Unwohlsein sein, die Ihren Alltag stören und Ihr allgemeines Wohlbefinden beeinträchtigen. Glücklicherweise erweisen sich gewisse Probiotika als besonders wirksam, um dieses Unbehagen zu mildern. Vielleicht fragen Sie sich, welchen Stamm Sie bevorzugen sollten? Wissenschaftliche Studien heben gewisse Bakterienstämme hervor, die eine Schlüsselrolle bei der Verringerung von Blähungen spielen.

Empfohlene Stämme gegen Blähungen

Hier die Sorten, die für ihre Wirksamkeit bekannt sind:

  • Bifidobacterium lactis: bekannt dafür, die Verdauung von Laktose zu verbessern; dieser Stamm hilft, Darmgase zu verringern.
  • Lactobacillus acidophilus: fördert das Gleichgewicht der Darmflora und verringert so die übermässige Gärung, die für Blähungen verantwortlich ist.
  • Lactobacillus plantarum: dieser Stamm ist dafür bekannt, Darmentzündungen zu mässigen und den gesamten Verdauungskomfort zu verbessern.

Wie wählt man das richtige Probiotikum?

Bei der Auswahl eines Probiotikums gegen Blähungen ist es entscheidend, einige wesentliche Punkte zu prüfen:

  1. KBE-Anzahl (koloniebildende Einheiten): Achten Sie darauf, dass das Produkt eine ausreichende Anzahl KBE pro Tagesdosis enthält. Ein Minimum von 10 Milliarden KBE wird oft empfohlen.
  2. Geeignete Formulierung: Wählen Sie eine Formel, die mehrere nützliche Sorten kombiniert, um die gesamte Wirksamkeit zu maximieren.
  3. Zertifizierung und Qualität: Suchen Sie nach zertifizierten Präparaten, die Schadstofffreiheit und die Stabilität des Produkts bis zum Ablaufdatum garantieren.

Haben Sie schon verschiedene Arten von Probiotika ausprobiert, ohne die erhofften Ergebnisse zu erzielen? Es kann hilfreich sein, eine medizinische Fachperson zu konsultieren, die Sie zu einer auf Ihr individuelles Darmprofil abgestimmten Lösung führt. Das letztliche Ziel ist nicht nur, Ihre Symptome zu lindern, sondern auch Ihre Verdauungsgesundheit dauerhaft zu verbessern. Indem Sie diese Ratschläge in Ihren Alltag einbauen, könnten Sie eine deutliche Verbesserung des Darmkomforts feststellen.[5]

Gibt es ein spezifisches Probiotikum zur Stärkung des Immunsystems?

Probiotikum zur Stärkung des Immunsystems

Im weiten Universum der Probiotika zeichnen sich gewisse Stämme durch ihre Fähigkeit aus, unser Immunsystem zu stärken. Laktobazillen und Bifidobakterien, insbesondere Lactobacillus rhamnosus GG und Bifidobacterium lactis HN019, werden häufig auf ihre positiven Effekte auf die normale Funktion des Immunsystems untersucht. Diese Mikroorganismen wirken, indem sie die Aktivität der Immunzellen modulieren, und fördern so eine angemessene Reaktion gegenüber Krankheitserregern.

Doch wie beeinflussen diese kleinen Lebewesen unsere Gesundheit tatsächlich? Indem sie unseren Darm besiedeln, beteiligen sie sich am Gleichgewicht des Darmmikrobioms – einer echten Barriere gegen Infektionen, etwa durch Escherichia coli. Darüber hinaus können probiotische Bakterien nach einer Antibiotika-Behandlung dabei helfen, Durchfall vorzubeugen und das Gleichgewicht im Dickdarm wiederherzustellen. Eine Studie hat beispielsweise gezeigt, dass die Einnahme von Lactobacillus rhamnosus GG die Häufigkeit von Atemwegsinfektionen bei Kindern verringern kann. Ebenso ist Bifidobacterium lactis HN019 für sein Potenzial bekannt, die Produktion von Antikörpern anzuregen.

Das richtige Probiotikum für Ihre Immunabwehr

Angesichts der zahlreichen Auswahl auf dem Markt – wie findet man heraus, welches am besten zum individuellen Bedarf passt? Hier einige wesentliche Kriterien:

  • Spezifische Stämme: Achten Sie darauf, dass das Präparat Sorten enthält, die für ihre Wirkung auf die Immunabwehr bekannt sind.
  • Wirksame Dosierung: Prüfen Sie, dass das Produkt eine ausreichende Anzahl KBE (koloniebildende Einheiten) liefert, um seine Wirksamkeit zu sichern.
  • Klinische Studien: Bevorzugen Sie Produkte, deren Nutzen durch sorgfältige wissenschaftliche Forschung gestützt ist.

Vergessen wir nicht, dass oft ein ganzheitlicher Ansatz nötig ist: Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmässiger körperlicher Bewegung kann die Effekte Ihrer Ergänzung mit Probiotika verstärken. Haben Sie schon einmal in Betracht gezogen, diese mikroskopischen Verbündeten in Ihren Alltag aufzunehmen, um Ihre natürlichen Abwehrkräfte zu stärken? Das könnte der Schlüssel zu einer robusten Gesundheit das ganze Jahr über sein.[8]

Wie erkennt man ein hochwertiges Probiotikum am Etikett?

Wie erkennt man ein hochwertiges Probiotikum am Etikett

Ein hochwertiges Probiotikum zu erkennen, ist wesentlich, um seine Wirksamkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Doch wie findet man sich in den zahlreichen Angaben auf einem Etikett zurecht? Hier einige Schlüsselelemente, die zu berücksichtigen sind:

Den spezifischen Stamm prüfen

Ein vertrauenswürdiges Probiotikum muss den verwendeten Bakterienstamm klar angeben – zum Beispiel Lactobacillus rhamnosus GG oder Bifidobacterium longum. Jeder Stamm besitzt einzigartige Eigenschaften, die unterschiedliche Aspekte der Darm- oder Immungesundheit gezielt ansprechen können.

Die KBE-Anzahl bewerten

Die Wirksamkeit eines Probiotikums beruht oft auf der KBE-Anzahl pro Dosis. Ein hochwertiges Produkt gibt diese Zahl an, die idealerweise im Milliardenbereich liegen sollte, um eine wirksame Besiedlung des Darmmikrobioms zu sichern.

Das Ablaufdatum prüfen

Probiotika sind lebende Organismen, und ihre Lebensfähigkeit nimmt mit der Zeit ab. Achten Sie darauf, dass das Etikett ein klares Ablaufdatum angibt, damit Sie ein noch aktives Produkt einnehmen.

Auf Zertifizierungen und Labels achten

Achten Sie auf Labels wie «ohne Gentechnik» oder «Bio-zertifiziert», die für eine sorgfältige Herstellung ohne schädliche Zusatzstoffe stehen.

Hier die wichtigsten zu prüfenden Punkte:[1]

  • Spezifischer Stamm: Achten Sie darauf, dass er klar benannt ist.
  • KBE-Anzahl: Prüfen Sie, dass sie für eine Wirkung ausreicht.
  • Ablaufdatum: sichert die Aktivität des Produkts.
  • Labels: weisen auf eine verantwortungsvolle und sichere Herstellung hin.

Ein gutes Probiotikum zu wählen, ist nicht nur eine Frage der Marke, sondern vor allem eine Frage der Zusammensetzung und verlässlicher Angaben. Wenn Sie bei Ihrer Auswahl auf diese Kriterien achten, erhöhen Sie Ihre Chancen, Ihre Darmgesundheit zu verbessern und zugleich Ihr Immunsystem zu stärken. Haben Sie diese Punkte schon einmal vor dem Kauf geprüft? Falls nicht, ist es Zeit, sich diese Gewohnheit anzueignen![10]

Welches Probiotikum eignet sich bei Lebensmittelunverträglichkeiten?

Welches Probiotikum bei Lebensmittelunverträglichkeiten

Lebensmittelunverträglichkeiten können Ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und andere Verdauungsbeschwerden auslösen. Angesichts dieser Herausforderungen erweisen sich Probiotika als wertvolle Verbündete. Doch wie wählt man das richtige Probiotikum, um diese Symptome zu lindern?

Den richtigen Stamm bei Unverträglichkeiten wählen

Es ist entscheidend, spezifische Sorten zu wählen, welche die Darmbarriere stärken und die Darmflora positiv modulieren können. Zu den Stämmen, die für ihre Wirksamkeit bei Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten bekannt sind, zählen:

  • Lactobacillus rhamnosus GG: bekannt für seine Fähigkeit, die intakte Darmschleimhaut zu verbessern.
  • Bifidobacterium lactis: hilft, Entzündungen zu verringern, und fördert eine harmonische Verdauung.
  • Lactobacillus plantarum: wirksam, um die mit Unverträglichkeiten verbundenen Symptome zu mildern, insbesondere indem es Gase und Blähungen verringert.

Eine geeignete Formulierung wählen

Neben der Wahl der Stämme ist es wesentlich, eine Formulierung ohne gängige Allergene wie Gluten oder Laktose zu wählen, die in manchen Präparaten enthalten sind. Suchen Sie nach Probiotika in Kapseln mit fortschrittlichen Technologien, die ihr Überleben bis in den Darm sichern. Manche Präparate kombinieren probiotische Kulturen zudem mit Vitaminen oder Zink. Solche Formulierungen stellen sicher, dass Sie ihren Nutzen voll ausschöpfen, ohne Ihre Lebensmittelempfindlichkeiten auszulösen.[6]

Haben Sie schon einmal in Betracht gezogen, ein Probiotikum in Ihren Alltag einzubauen, um Ihre Lebensmittelunverträglichkeiten zu bewältigen? Mit einer klugen Wahl könnten Sie nicht nur Ihre Symptome lindern, sondern auch Ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern.[9]

Häufige Fragen zur Auswahl eines Probiotikums

Welche Vorteile haben Probiotika für die Darmgesundheit?

Probiotika sind dafür bekannt, die Darmgesundheit zu verbessern, indem sie das Darmmikrobiom neu ausgleichen. Sie unterstützen die Verdauung, stärken die Darmbarriere und können eine Rolle bei der Vorbeugung von Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder dem Reizdarmsyndrom spielen. Die Marke Swilab bietet spezifische Formeln, um diese positiven Effekte zu optimieren.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl eines Probiotikums zu beachten?

Es ist entscheidend, ein Probiotikum mit erfassten und untersuchten Bakterienstämmen zu wählen. Auch die KBE-Anzahl (koloniebildende Einheiten) ist wichtig. Swilab empfiehlt, Probiotika zu wählen, die auf den individuellen Bedarf abgestimmt sind, und dabei Faktoren wie Alter und Lebensstil zu berücksichtigen.

Können Probiotika das Immunsystem stärken?

Ja, Probiotika können eine Rolle bei der Stärkung des Immunsystems spielen, indem sie die Immunantworten des Organismus modulieren. Gewisse Stämme können die angeborene und die erworbene Immunantwort verbessern. Swilab bietet Produkte, die zur Unterstützung der Immunabwehr formuliert sind und so zu einer besseren allgemeinen Gesundheit beitragen.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Probiotika?

Probiotika gelten für die meisten Menschen im Allgemeinen als sicher. Manche Personen können jedoch leichte Symptome wie Blähungen oder Gase verspüren. Swilab rät, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und sie schrittweise zu erhöhen, und dabei aufmerksam auf die Reaktion des eigenen Körpers zu achten.

Sind die probiotischen Präparate von Swilab für Veganer geeignet?

Die meisten Probiotika von Swilab sind für eine vegetarische Ernährung geeignet, und gewisse können sogar für Veganer passend sein. Es ist wichtig, die Etiketten zu prüfen oder die Website von Swilab zu konsultieren, um genaue Angaben zu jedem Produkt zu erhalten und die Vereinbarkeit mit Ihrer Ernährung sicherzustellen.

Quellen und Referenzen

10 Quellen
  1. Hill C, Guarner F, Reid G, et al — Expert consensus document. The International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics consensus statement on the scope and appropriate use of the term probiotic — Nat Rev Gastroenterol Hepatol, 2014 · DOI : 10.1038/nrgastro.2014.66
  2. Plaza-Diaz J, Ruiz-Ojeda FJ, Gil-Campos M, Gil A — Mechanisms of action of probiotics — Adv Nutr, 2019 · DOI : 10.1093/advances/nmy063
  3. McFarland LV — Efficacy of single-strain probiotics versus multi-strain mixtures: systematic review of strain and disease specificity — Dig Dis Sci, 2021 · DOI : 10.1007/s10620-020-06244-z
  4. Jäger R, Mohr AE, Carpenter KC, et al — International Society of Sports Nutrition position stand: probiotics — J Int Soc Sports Nutr, 2019 · DOI : 10.1186/s12970-019-0329-0
  5. Lacy BE, Cangemi D, Vazquez-Roque M — Management of chronic abdominal distension and bloating — Clin Gastroenterol Hepatol, 2021 · DOI : 10.1016/j.cgh.2020.03.056
  6. Ibrahim SA, Gyawali R, Awaisheh SS, et al — Fermented foods and probiotics: an approach to lactose intolerance — J Dairy Res, 2021 · DOI : 10.1017/S0022029921000625
  7. Goodoory VC, Khasawneh M, Black CJ, Quigley EMM, Moayyedi P, Ford AC — Efficacy of probiotics in irritable bowel syndrome: systematic review and meta-analysis — Gastroenterology, 2023 · DOI : 10.1053/j.gastro.2023.07.018
  8. Mazziotta C, Tognon M, Martini F, Torreggiani E, Rotondo JC — Probiotics mechanism of action on immune cells and beneficial effects on human health — Cells, 2023 · DOI : 10.3390/cells12010184
  9. Zheng Y, Zhang Z, Tang P, et al — Probiotics fortify intestinal barrier function: a systematic review and meta-analysis of randomized trials — Front Immunol, 2023 · DOI : 10.3389/fimmu.2023.1143548
  10. Sánchez B, Delgado S, Blanco-Míguez A, et al — Probiotics, gut microbiota, and their influence on host health and disease — Mol Nutr Food Res, 2017 · DOI : 10.1002/mnfr.201600240

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