Probiotika

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, welche die Darmflora (das Mikrobiom) ergänzen. 7 dokumentierte Stämme, 25 Milliarden KBE, in einer einzigen magensaftresistenten Kapsel.

  • 7 Stämme: 3 Lactobacillus, 3 Bifidobacterium, 1 Streptococcus

  • 25 Milliarden KBE pro Kapsel: konzentriert, wissenschaftlich ausgewählt

  • Magensaftresistente Kapseln: gezielte Freisetzung im Darm

  • Ausgewogene Synergie: sich ergänzende Stämme in jeder Kapsel

  • Mikrobiologische Qualität: in der Schweiz entwickelt und hergestellt

Diese Produktseite richtet sich an Erwachsene, die ihre Darmflora ergänzen möchten: Definition, Wissenschaft, Zusammensetzung, Anwendung und Auswahlkriterien.

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Menge 1
Zusammensetzung

Profil pro Kapsel

StammMenge (KBE)
Lactobacillus acidophilus3,57 Milliarden
Lactobacillus plantarum3,57 Milliarden
Lactobacillus rhamnosus3,57 Milliarden
Bifidobacterium bifidum3,57 Milliarden
Bifidobacterium longum3,57 Milliarden
Bifidobacterium lactis3,57 Milliarden
Streptococcus thermophilus3,57 Milliarden

Weitere Zutaten: magensaftresistente pflanzliche Kapsel (HPMC).

Hinweise & Vorsichtsmassnahmen

1 Kapsel pro Tag, vorzugsweise zum oder kurz vor dem Essen, mit einem Glas Wasser. Bei Empfindlichkeit schrittweise beginnen.

  • Im Kühlschrank aufbewahren (2-8 °C), vor Feuchtigkeit schützen.
  • Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.
  • Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Bei Immunsuppression, immunsuppressiver Therapie, Schwangerschaft/Stillzeit oder diagnostizierten Erkrankungen vor der Anwendung einen Arzt konsultieren.

Hergestellt in der Schweiz

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Qualität

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Definition

Probiotika: was der Begriff bedeutet

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, meist Milchsäure- und Bifidobakterien, natürliche Bewohner des Verdauungstrakts, die in ausreichender Menge aufgenommen die Darmflora ergänzen. Die FAO/WHO definieren sie über ihren Nutzen für den Wirtsorganismus; da in der Schweiz keine gesundheitsbezogene Angabe für Probiotika zugelassen ist, beschreibt diese Seite die Grundlagen der Darmgesundheit, ohne Versprechen.

Im Alltag nennt man sie oft «gute Bakterien»: Milchsäurebakterien und Bifidobakterien, die im gesamten Verdauungstrakt ihren Platz haben, von der Mundflora bis zum Dickdarm.

Konkret liefert ein Probiotikum lebende Bakterien, die den Darm passieren und mit dem ansässigen Mikrobiom interagieren, ohne sich dauerhaft anzusiedeln: Deshalb ist eine regelmässige Einnahme sinnvoll.

Kurz gefasst
Für wenErwachsene, die ihre Darmflora nach Antibiotika, auf Reisen, in Stressphasen oder im Alltag mit dokumentierten Stämmen ergänzen möchten
Warum es zähltStamm, Dosis in KBE und magensaftresistente Kapsel entscheiden, was im Darm ankommt: zwei Produkte mit derselben Art sind nicht gleich
Eckdaten7 dokumentierte Stämme, 25 Milliarden KBE pro Kapsel, pflanzliche magensaftresistente Kapsel, 1 Kapsel pro Tag
Das Wichtigste

Das Wichtigste zu unserem Probiotikum

FloraPro 7 vereint 7 dokumentierte Stämme, ausgewählt für die Darmflora und dosiert mit 25 Milliarden KBE pro magensaftresistenter Kapsel. Die Punkte unten beschreiben Zusammensetzung und Konzeption des Produkts: In der Schweiz sind für Probiotika keine gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen, wir machen daher keine.

  • 7 Stämme auf der Etikette angegeben, mit ihrer KBE-Menge
  • 25 Milliarden KBE pro Kapsel, garantiert bis zum Verfallsdatum
  • Pflanzliche magensaftresistente HPMC-Kapsel
  • 3 komplementäre Familien: Lactobacillus, Bifidobacterium, Streptococcus
  • Gefriergetrocknete Stämme, stabil bei Raumtemperatur
  • Entwickelt und hergestellt in der Schweiz, BLV-konform
  • 1 Kapsel pro Tag, Dose mit 30 Kapseln für rund einen Monat
Dose des Schweizer Probiotikums FloraPro 7 von SwiLab, 7 Stämme und 25 Milliarden KBE pro Kapsel, neben einem Glas Wasser.
7 Stämme · 1 Kapsel
Die 3 Stammfamilien
Lactobacillus · 3 Stämmeacidophilus, plantarum und rhamnosus, Milchsäurebakterien
Bifidobacterium · 3 Stämmebifidum, longum und lactis, Bifidobakterien des Dickdarms
Streptococcus thermophilus · 1 Stammein thermophiles Ferment der Milchsäuregärung
Magensaftresistente KapselGezielte Freisetzung im Darm, dort, wo das Mikrobiom lebt

Für wen ist diese Formel gedacht? Der Reiter « Für wen? » beschreibt typische Situationen.

Für wen?

Für wen unser Probiotikum gedacht ist

Was SwiLab unterscheidet

Jedes Detail zählt.

Was FloraPro 7 von Standard-Probiotika unterscheidet

7Stämme in einer einzigen Kapsel

Vergleich zwischen unserem Probiotikum FloraPro 7 und Standard-Probiotika des Marktes
Kriterium Unsere FormelSwiLab Standard-Probiotika
KBE pro Kapsel25 Milliarden1 bis 15 Milliarden
Anzahl Stämme71 bis 5
Stämme auf der Etikette angegebenJaTeilweise
Magensaftresistente KapselJaVariabel
Vitalität bis zum Verfallsdatum garantiertJaNein
Pflanzliche HPMC-KapselJaVariabel
BLV-konformJaVariabel
Herstellung SchweizJaNein
Preis pro KapselCHF 1.08CHF 0.30 bis 2.00

Indikativer Vergleich basierend auf gängigen Produktkategorien des Schweizer Marktes (März 2026). Die Eigenschaften von Drittanbieterprodukten können variieren. FloraPro 7 ist ein Nahrungsergänzungsmittel.

Bleibt die Wahl mit Sachverstand: der Reiter « Wie wählen? » stellt fünf Fragen, bevor er Formeln vergleicht.

Richtig wählen

Wie wählt man sein Probiotikum

Fünf Punkte unterscheiden zwei Produkte wirklich, jenseits der Milliardenzahl auf der Packung. Die Voraussetzungen für einen sinnvollen Einsatz auf einen Blick: dokumentierte Stämme, ausreichende Dosis, magensaftresistente Kapsel und Regelmässigkeit. Stress, Antibiotika, einseitige Ernährung oder Alkohol bringen die Darmflora aus dem Gleichgewicht; das Probiotikum ist dann ein Beitrag, kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

05Kriterien

Vor dem Vergleich: fünf Fragen

  • Wozu? Nach einer Antibiotikakur, auf Reisen, in Stressphasen oder als Routine: das Ziel bestimmt Dauer und Dosis.
  • Welche Stämme? Sind Gattung, Art und Stamm auf der Etikette genannt, mit der KBE-Menge pro Stamm?
  • Wie viele KBE, und garantiert bis wann: zum Herstellungszeitpunkt oder bis zum Verfallsdatum?
  • Kommt es lebend an? Magensaftresistente Kapsel oder ungeschützte Form?
  • Passt es in den Alltag? Eine Kapsel pro Tag ohne Kühlkette lässt sich leichter durchhalten als mehrere gekühlte Portionen.

Vier Familien auf dem Markt

  • Magensaftresistente Kapseln mit benannten Stämmen: dosiert, haltbar, unterwegs mitnehmbar, wie FloraPro 7
  • Pulver und Sachets: hohe Dosen möglich, aber ungeschützte Magenpassage und aufwendigere Handhabung
  • Probiotische Drinks und Joghurts: angenehm, aber Stämme und KBE selten deklariert, oft mit Zucker
  • Fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Kefir, Kimchi): wertvolle Ernährungsbasis, jedoch ohne messbare tägliche Zufuhr

Ein Probiotikum beurteilt man an Stamm, KBE und Kapsel, nicht an der Milliardenzahl auf der Packung. Etikette lesen und Marketingfallen erkennen: unser Ratgeber zu Probiotika.

01

Benannte Stämme, nicht nur Arten

Ein seriöses Produkt nennt jeden Stamm auf der Etikette, mit seiner KBE-Menge. Die Forschung zeigt, dass die untersuchten Wirkungen stamm- und situationsspezifisch sind: Zwei Produkte mit derselben Art können sich unterschiedlich verhalten. Hochwertige Probiotika erkennt man zuerst an dieser Transparenz.

7 benannte StämmeMenge pro Stamm
02

Die KBE-Dosis, garantiert bis zum Verfallsdatum

KBE steht für « koloniebildende Einheiten »: die Zahl lebender Bakterien pro Dosis. Die massgebende Zahl ist jene, die bis zum Verfallsdatum garantiert wird, nicht die bei der Herstellung gemessene: Die Vitalität der Stämme nimmt mit der Zeit ab.

25 Milliarden KBEChargenkontrolle
03

Der Magenschutz

Die Magensäure kann einen Teil der Bakterien zerstören, bevor sie den Darm erreichen. Eine magensaftresistente Kapsel verzögert die Freisetzung bis in den Darm: Im Labor erhielt ein geeigneter Überzug rund 95 % lebensfähige Zellen. Das unterscheidet die magensaftresistente Kapsel auch von Probiotika in Pulverform, die schon im Magen ungeschützt sind.

Magensaftresistente HPMC-KapselGezielte Freisetzung
04

Ein Stamm oder mehrere Stämme

Mehrere Stämme zu kombinieren ist nicht automatisch wirksamer: Die richtige Wahl besteht darin, dokumentierte Stämme einem klaren Ziel zuzuordnen. Ein ausgewogenes Multi-Stamm-Präparat deckt mehrere komplementäre Familien in einer einzigen Kapsel ab.

3 Familien7 dokumentierte Stämme
05

Herkunft und Schweizer Konformität

In der Schweiz unterliegen diese Produkte dem LMG und der NEM-Verordnung, unter Aufsicht des BLV: nachvollziehbare Kennzeichnung, Sicherheit, Rückverfolgbarkeit. Eine chargenweise dokumentierte Herstellung erlaubt es, jeden Stamm zurückzuverfolgen.

LMG · NEM-VerordnungChargenrückverfolgbarkeit
  • Profil 01

    Während oder nach Antibiotika

    Antibiotika verändern die Zusammensetzung des Mikrobioms. Eine Kur kann gleichzeitig begonnen werden, wobei die Einnahmen 2-3 Stunden voneinander getrennt werden sollten. Nach einer Antibiotika-Einnahme braucht die Zusammensetzung des Mikrobioms in der Regel mehrere Wochen, um zu ihrem früheren Zustand zurückzufinden (Palleja et al., 2018).

    L. rhamnosusS. thermophilus4-8 Wochen
  • Profil 02

    Wiederkehrende Verdauungsbeschwerden

    Blähungen, unregelmässige Verdauung, empfindlicher Bauch. Eine Mehrstämme-Unterstützung kann zu einer besseren täglichen Regelmässigkeit beitragen.

    B. longumB. bifidum8-12 Wochen
  • Profil 03

    Allgemeines Wohlbefinden

    Ein grosser Teil der Immunzellen befindet sich im Darm. Ein vielfältiges Mikrobiom wird in der wissenschaftlichen Literatur damit in Verbindung gebracht.

    L. acidophilusB. bifidum4-8 Wochen
  • Profil 04

    Vorbereitung vor Reisen

    Ein Wechsel der Ernährung und des Umfelds kann die Verdauung belasten. 5 Tage vor der Abreise zu beginnen wird in der Regel empfohlen.

    S. thermophilusL. plantarum5 T. vor + Reise
  • Profil 05

    Personen ab 65 Jahren

    Die Vielfalt des Mikrobioms verändert sich mit dem Alter. Regelmässige Kuren können sich in eine Wellness-Routine integrieren.

    B. longumL. acidophilus2-3× / Jahr
  • Profil 06

    Allgemeine Präventionsroutine

    Stress, unregelmässige Ernährung, intensiver Alltag. Eine regelmässige Einnahme kann Teil einer täglichen Wellness-Strategie sein.

    Formel mit 7 Stämmen4-8 Wochen

Diese Informationen sind beschreibender Natur und stellen keine gesundheitsbezogene Angabe im Sinne des BLV und der NEM-Verordnung dar. Bei diagnostizierten Erkrankungen, medikamentöser Behandlung, Schwangerschaft, Stillzeit oder Immunsuppression vor der Anwendung einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren. Im Zweifelsfall bleibt die Konsultation einer Gesundheitsfachperson der richtige Reflex.

Warum dieses Probiotikum und kein anderes? Der Reiter « Warum? » vergleicht es Punkt für Punkt mit Standardprodukten.

Wissenschaft

Was die Wissenschaft über Probiotika sagt

Eine anerkannte Definition. Der internationale Konsens (Hill et al., 2014), getragen von der ISAPP, definiert Probiotika als lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge aufgenommen werden; der Mensch ist dabei der « Wirt », der sie beherbergt.

Jeder Stamm ist einzigartig. Publizierte Studien gelten für präzise Stämme in bestimmter Dosis; zwei Produkte derselben Art können sich unterschiedlich verhalten (Sniffen et al., 2018). Deshalb nennt FloraPro 7 jeden Stamm mit seiner KBE-Menge.

Lebend ankommen. Ein magensaftresistenter Überzug blieb in simulierter Magenflüssigkeit intakt, mit rund 95 % lebensfähigen Zellen (Fredua-Agyeman, 2024). Danach bleiben die Stämme Gäste auf Zeit, was für die tägliche Einnahme spricht.

Gläser mit fermentierten Lebensmitteln, reich an Milchsäurebakterien: natürliche Quellen von Probiotika für das Mikrobiom.
Worauf wir uns stützen
15 zitierte ReferenzenNature, Cell, Nat Rev Gastroenterol Hepatol, JAMA Pediatrics, Cochrane, PLoS
Internationaler Konsens 2014Die Referenzdefinition der Probiotika (Hill et al.)
Dokumentierte VerträglichkeitKeine schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen in den Zusammenfassungen klinischer Studien berichtet
Schweizer RechtsrahmenLMG, NEM-Verordnung und Aufsicht des BLV
Zum Vertiefen

Aktualisiert: September 2026.

Definition und Mikrobiom

Der internationale wissenschaftliche Konsens (Hill et al., 2014) definiert Probiotika als lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge aufgenommen werden. Sie ergänzen die Darmflora, auch Mikrobiom genannt: eine Gemeinschaft aus mehreren Hundert Bakterienarten, bei jedem Menschen anders zusammengesetzt und vor allem im Dickdarm angesiedelt. Dieser Konsens wird von der International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics (ISAPP) getragen. Die Fachliteratur bezeichnet den Menschen dabei als sogenannten « Wirt »: den Organismus, der diese Mikroorganismen beherbergt.

Stammspezifische Evidenz, nicht für Nahrungsergänzungsmittel im Allgemeinen

Die Forschung betont, dass jeder Stamm einzigartig ist: Publizierte Studien beziehen sich stets auf präzise Stämme in einer bestimmten Dosis, und zwei Produkte mit derselben Art können sich unterschiedlich verhalten (Sniffen et al., 2018). Deshalb nennt FloraPro 7 jeden seiner 7 Stämme auf der Etikette, mit seiner KBE-Menge. Die zitierten Arbeiten stützen sich auf randomisierte, placebokontrollierte Studien und systematische Übersichtsarbeiten.

Die Magenpassage als kritischer Schritt

Die Magenpassage ist der kritische Schritt: Die Magensäure kann einen grossen Teil der Bakterien zerstören, bevor sie den Darm erreichen. Laborarbeiten zeigten, dass ein magensaftresistenter Überzug in simulierter Magenflüssigkeit intakt blieb, mit rund 95 % lebensfähigen Zellen (Fredua-Agyeman, 2024). Die Stämme bleiben anschliessend Gäste auf Zeit: Ihre Präsenz ist vorübergehend, was für eine regelmässige tägliche Einnahme spricht.

Immunsystem und Darm-Hirn-Achse

Ein grosser Teil der Immunzellen sitzt in der Darmwand, und Darm und Gehirn tauschen sich über Nerven, Hormone und Botenstoffe aus (Darm-Hirn-Achse). Beide Felder werden intensiv erforscht; für Probiotika gibt es dazu bis heute keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Die Rolle des Mikrobioms im Körper geht über die Verdauung hinaus: Es steht im Austausch mit dem Immunsystem und dem Nervensystem. Die Probiotika oft zugeschriebenen Wirkungen sind in der Schweiz jedoch Gegenstand keiner zugelassenen Angabe.

Mikrobiom

Das intestinale Ökosystem, ein lebendiges Gleichgewicht des Darmmikrobioms

Was das Mikrobiom ist: die guten Bakterien des Darms

Der menschliche Darm beherbergt nahezu 40 000 Milliarden Mikroorganismen (Sender et al., 2016): Bakterien und Hefen, die zusammenleben, sich ernähren und wie ein echtes intestinales Ökosystem interagieren. Die meisten von ihnen leben im Dickdarm, und ihre Zusammensetzung ist bei jedem Menschen anders, ähnlich einem Fingerabdruck. Das menschliche Darmmikrobiom gehört zu den dichtesten Ökosystemen der belebten Welt: Diese Mikroorganismen besiedeln die Darmschleimhaut, in direktem Kontakt mit der Verdauungswand.

Wie es entsteht und sich verändert

Dieses Ökosystem bildet sich ab der Geburt und verändert sich das ganze Leben lang, je nach Ernährung, Alter, Stress, Reisen oder Antibiotikabehandlungen. Die wissenschaftliche Literatur verbindet mikrobielle Vielfalt mit der Stabilität des Ganzen: Je vielfältiger die Gemeinschaft, desto besser widersteht sie Störungen (Lozupone et al., 2012).

Gleichgewicht heisst Vielfalt und Stabilität

Von Gleichgewicht zu sprechen heisst also, diese Vielfalt und diese Stabilität zu beschreiben. Ein probiotisches Ergänzungsmittel wie FloraPro 7 fügt sich in diese Logik ein: Es liefert täglich dokumentierte lebende Stämme, die das bestehende Ökosystem ergänzen, ohne den Anspruch, es zu ersetzen. Im Alltagssprachgebrauch ist damit das Gleichgewicht der Darmflora gemeint.

≈ 40 000 Milliarden MikroorganismenMehrere Hundert ArtenBei jedem Menschen anders
Darmmikrobiom in Nahaufnahme: probiotische Bakterien in Stäbchen- und Kugelform auf den Darmzotten.
Darmflora

Darmflora: was ein Multi-Stamm-Probiotikum beiträgt

Darmflora und Mikrobiom: dasselbe Ökosystem

Die Darmflora ist der andere Name des Darmmikrobioms: die Gesamtheit der Mikroorganismen entlang des Verdauungstrakts. Die Milchsäurebakterien (Lactobacillus) und die Bifidobakterien (Bifidobacterium) gehören dazu; genau diese Familien vereint FloraPro 7, zusammen mit Streptococcus thermophilus.

Gäste auf Zeit: warum Regelmässigkeit zählt

Die Studien zeigen es: Aufgenommene Stämme bleiben Gäste auf Zeit. Sie passieren den Darm, interagieren mit den ansässigen Bakterien und klingen einige Tage nach dem Ende der Einnahme wieder ab (Derrien und van Hylckama Vlieg, 2015; Zmora et al., 2018). Dieser vorübergehende Charakter spricht für eine regelmässige tägliche Einnahme, als Kur über mehrere Wochen.

Lebend ankommen: die Magenpassage

Dafür müssen die Stämme lebend ankommen: Die Magensäure kann einen grossen Teil von ihnen zerstören. Die pflanzliche magensaftresistente Kapsel von FloraPro 7 verzögert die Freisetzung bis in den Darm, dort, wo sich diese Mikroorganismen ansiedeln.

7 dokumentierte StämmeGäste auf ZeitFreisetzung im Darm
Probiotika-Kapsel in einer offenen Hand, daneben ein Glas Wasser: die tägliche Einnahme, welche die Darmflora ergänzt.
Synergie

Probiotika, Präbiotika und Mikrobiom: wie alles zusammenspielt

Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel

Das Mikrobiom lebt nicht von Kapseln: Es ernährt sich zuerst von Ballaststoffen. Die präbiotischen Ballaststoffe aus Hülsenfrüchten, Gemüse, Früchten und Vollkorngetreide dienen den Darmbakterien als Substrat (Gibson et al., 2017), während fermentierte Lebensmittel (Joghurt, Kefir, Sauerkraut) auf natürliche Weise lebende Fermente liefern (Marco et al., 2021). Kimchi oder Kombucha sind weitere Beispiele, entstanden aus demselben Fermentationsprozess mit seiner Milchsäurebildung. Etwa Skyr, gereifter Käse wie Cheddar sowie milchsauer eingelegte saure Gurken entstehen ebenfalls durch Fermentation; im Alltag werden solche Produkte oft als probiotische Lebensmittel bezeichnet. Ernährungsseitig fördern Ballaststoffe das Wachstum der Darmbakterien, und die Nährstoffe der Nahrung bleiben die Basis: Fermentierte Lebensmittel sind Verbündete des Mikrobioms, kein Ersatz. Eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche Ernährung bleibt damit die Grundlage für die Verdauung: Probiotische Bakterien brauchen diese Präbiotika als Nahrung, um sich im Darm zu halten.

Was ein Ergänzungsmittel zusätzlich bringt

Präbiotika, auch Prebiotika geschrieben, sind unverdauliche Substanzen wie Inulin oder Oligofruktose, die den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen. Milchprodukte wie Joghurt und Kefir (aus Milch fermentiert) oder bestimmte Käsesorten liefern Milchsäurebakterien, aber ohne Angabe von Stamm und KBE; bei Probiotika-Präparaten in Form von Kapseln oder Pulver stehen beide auf der Etikette.

Die Synergie von FloraPro 7

Ein probiotisches Ergänzungsmittel kommt zu dieser Ernährungsbasis hinzu, ohne sie zu ersetzen: Es garantiert eine präzise tägliche Zufuhr, mit identifizierten Stämmen in bekannter Menge, was sich über den Teller nicht messen lässt. Ballaststoffe spielen dabei eine wichtige Rolle: Beim Vergären produzieren die Darmbakterien daraus unter anderem kurzkettige Fettsäuren.

Die Synergie von FloraPro 7 liegt in seinem Aufbau: 3 komplementäre Familien in einer einzigen Kapsel, jeder Stamm zu gleichen Teilen dosiert (3,57 Milliarden KBE). Eine ausgewogene Formel statt der Dominanz einer einzigen Art, gedacht als Spiegel der Vielfalt des Mikrobioms selbst.

Präbiotische BallaststoffeFermentierte Lebensmittel3 Familien in Synergie
Präbiotische Ballaststoffe, durchzogen von probiotischen Bakterien, mit einer weissen Kapsel: Sinnbild der Synergie mit dem Mikrobiom.

Allgemeine, beschreibende Informationen zu Mikrobiom und Ernährung, ohne gesundheitsbezogene Angabe im Sinne des BLV und der NEM-Verordnung. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt weder eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung noch eine gesunde Lebensweise. Das Gleichgewicht im Alltag beruht zuerst auf Ernährung und Lebenshygiene.

Wissenschaftliche Referenzen

  1. Hill C., Guarner F., Reid G. et al. (2014). The ISAPP consensus statement on the scope and appropriate use of the term probiotic. Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology. DOI
  2. Sniffen J.C., McFarland L.V., Evans C.T., Goldstein E.J.C. (2018). Choosing an appropriate probiotic product for your patient: an evidence-based practical guide. PLoS One. DOI
  3. Lukasik J., Dierikx T., Besseling-van der Vaart I. et al. (2022). Multispecies probiotic for the prevention of antibiotic-associated diarrhea in children, randomisierte kontrollierte Multi-Stamm-Studie. JAMA Pediatrics. DOI
  4. Fredua-Agyeman M. (2024). Surviving process and transit: controlled freeze drying, storage and enteric coated capsules for targeted delivery of probiotic Lactobacillus acidophilus. Heliyon. DOI
  5. Ozen M., Dinleyici E.C. et al. (2015). Probiotics for the prevention of pediatric upper respiratory tract infections: a systematic review (Verträglichkeitsdaten bei Kindern, längere Einnahme). Expert Opinion on Biological Therapy. DOI
  6. Okesene-Gafa K.A. et al. (2020). Probiotic treatment for women with gestational diabetes to improve maternal and infant health and well-being (keine unerwünschten Wirkungen in den eingeschlossenen Studien). Cochrane Database of Systematic Reviews. DOI
  7. Sender R., Fuchs S., Milo R. (2016). Revised estimates for the number of human and bacteria cells in the body. PLoS Biology. DOI
  8. Qin J., Li R., Raes J. et al. (2010). A human gut microbial gene catalogue established by metagenomic sequencing: mindestens 160 Bakterienarten pro Person, über 1 000 in der Kohorte. Nature. DOI
  9. Lozupone C.A., Stombaugh J.I., Gordon J.I. et al. (2012). Diversity, stability and resilience of the human gut microbiota. Nature. DOI
  10. David L.A., Maurice C.F., Carmody R.N. et al. (2014). Diet rapidly and reproducibly alters the human gut microbiome. Nature. DOI
  11. Derrien M., van Hylckama Vlieg J.E.T. (2015). Fate, activity, and impact of ingested bacteria within the human gut microbiota: das transiente Mikrobiom aufgenommener Bakterien. Trends in Microbiology. DOI
  12. Gibson G.R., Hutkins R., Sanders M.E. et al. (2017). Expert consensus document: the International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics (ISAPP) consensus statement on the definition and scope of prebiotics. Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology. DOI
  13. Zmora N., Zilberman-Schapira G., Suez J. et al. (2018). Personalized gut mucosal colonization resistance to empiric probiotics. Cell. DOI
  14. Palleja A., Mikkelsen K.H., Forslund S.K. et al. (2018). Recovery of gut microbiota of healthy adults following antibiotic exposure: Rückkehr nahe an den Ausgangszustand in 1,5 Monaten. Nature Microbiology. DOI
  15. Marco M.L., Sanders M.E., Gänzle M. et al. (2021). The International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics (ISAPP) consensus statement on fermented foods. Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology. DOI
Konzeption

Vom Labor in Ihren Darm: Vitalität und Rückverfolgbarkeit

Ohne geeigneten Schutz überleben bis zu 90 % der probiotischen Bakterien die Magenpassage nicht. So ist jede FloraPro 7-Kapsel konzipiert.

Schritt 01

Auswahl und Kultivierung

7 Stämme unter kontrollierten Bedingungen kultiviert, Reinheit und Identität chargenkontrolliert geprüft.

Schritt 02

Gefriertrocknung

Die Stämme treten in einen Ruhezustand ein, die Vitalität bleibt bei Raumtemperatur bis zum Verfallsdatum erhalten.

Schritt 03

HPMC-Verkapselung

Die magensaftresistente pflanzliche Kapsel widersteht der Magensäure (pH unter 2).

Schritt 04

Gezielte Freisetzung

Im Dünndarm werden die Stämme reaktiviert und integrieren sich in das Darmmikrobiom.

Beschreibende Informationen zur Produktkonzeption. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt weder eine medizinische Behandlung noch eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Der Reiter Zusammensetzung zeigt die 7 Stämme und ihre KBE im Detail.

Zusammensetzung

7 Stämme pro Kapsel

Pro 1 KapselKBE% Total

Lactobacillus

3 Stämme
Lactobacillus acidophilus3,57 Mrd14,3 %
Lactobacillus plantarum3,57 Mrd14,3 %
Lactobacillus rhamnosus3,57 Mrd14,3 %

Streptococcus

1 Stamm
Streptococcus thermophilus3,57 Mrd14,3 %
Pro 1 KapselKBE% Total

Bifidobacterium

3 Stämme
Bifidobacterium bifidum3,57 Mrd14,3 %
Bifidobacterium longum3,57 Mrd14,3 %
Bifidobacterium lactis3,57 Mrd14,3 %

Total pro Kapsel

7 Stämme
7 Stämme, 3 komplementäre Familien25 Mrd100 %
Die Kapsel im Detail
HüllePflanzliche magensaftresistente HPMC-Kapsel
StämmeGefriergetrocknet, stabil bei Raumtemperatur
Vitalität25 Mrd KBE garantiert bis zum Verfallsdatum
Einnahme1 Kapsel pro Tag, zur Mahlzeit
Im Alltag

Dosierung: 1 Kapsel pro Tag, mit einem Glas Wasser, zur Mahlzeit

1 Kapsel pro TagEmpfohlene Tagesdosis, nicht überschreiten. Eine Dose mit 30 Kapseln reicht für rund einen Monat.
Zur oder kurz vor einer MahlzeitDie Nahrung puffert die Magensäure ab. Die magensaftresistente Kapsel schützt die Stämme bereits: Der Zeitpunkt zählt weniger als die Regelmässigkeit.
Mit kaltem oder lauwarmem WasserDie Stämme reagieren empfindlich auf Hitze: nie mit Kaffee, Tee oder einem Getränk über 40 °C.
Kur von mindestens 4 WochenErste messbare Veränderungen des Mikrobioms zeigen sich nach 4 Wochen regelmässiger täglicher Einnahme.
Frau nimmt ihre FloraPro 7 Kapsel zum Frühstück mit einem Glas Wasser ein, Dose auf dem Küchentisch.
1 Kapsel · zur Mahlzeit
Gute Praxis

Anwendungshinweise und Vorsichtsmassnahmen

Eine Kapsel pro Tag genügt. Die Regelmässigkeit, Tag für Tag, zählt mehr als die genaue Uhrzeit: Viele Menschen wechseln zwischen Kuren von 1 bis 3 Monaten, mehrmals im Jahr wiederholt. Gut zu wissen: Dank Gefriertrocknung lassen sich die Kapseln auch unterwegs ohne Kühlkette mitnehmen, und die Hülle schützt die Stämme auf dem Weg durch den Magen-Darm-Trakt.

Empfehlenswert

  • Zur oder kurz vor der Mahlzeit einnehmen
  • Mit einem Glas kühlem oder lauwarmem Wasser schlucken
  • Die Kur einhalten: mindestens 4 Wochen
  • Trocken und lichtgeschützt aufbewahren
  • Zur gleichen Uhrzeit einnehmen, für eine bessere Einhaltung
  • Die empfohlene Tagesdosis einhalten

Zu vermeiden

  • Mit Kaffee, Tee oder einem heissen Getränk (über 40 °C) einnehmen
  • Auf nüchternen Magen einnehmen bei sehr empfindlichem Magen
  • Die Kur vor 4 Wochen unterbrechen
  • Die Dose Hitze oder Feuchtigkeit aussetzen
  • Die empfohlene Tagesdosis überschreiten
  • Eine Kur bei Fieber oder akuter Infektion ohne ärztlichen Rat beginnen

Holen Sie vor Beginn ärztlichen Rat ein bei Immunschwäche, immunsuppressiver Behandlung, Schwangerschaft, Stillzeit oder diagnostizierter Erkrankung. Dieses Produkt ist ohne ärztlichen Rat nicht für Kinder bestimmt. Beim Säugling kann nur eine Fachperson (Kinderarzt oder Kinderärztin) beurteilen, ob ein Probiotikum sinnvoll ist: Ohne diesen Rat besteht das Risiko, einen ungeeigneten Stamm oder eine ungeeignete Dosis zu wählen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei anhaltenden Beschwerden ist ärztlicher Rat ebenfalls angezeigt.

Der Reiter Qualität beschreibt schliesslich Herstellung und regulatorischen Rahmen.

Herstellung

Schweizer Qualität und regulatorische Konformität

Hergestellt in der SchweizEntwicklung, Herstellung und Qualitätskontrollen in der Schweiz durchgeführt
Dokumentierte FormelJeder Stamm auf der Etikette mit seiner genauen KBE-Menge angegeben
BLV-konformKeine gesundheitsbezogene Angabe: für Probiotika ist keine zugelassen
Pflanzliche HPMC-KapselMagensaftresistent, für vegetarische Ernährung geeignet
Vitalität pro Charge25 Milliarden KBE garantiert bis zum Verfallsdatum
GefriertrocknungStämme im Ruhezustand, stabil bei Raumtemperatur

In der Schweiz sind Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel durch das LMG und die NEM-Verordnung geregelt, unter Aufsicht des BLV. FloraPro 7 ist kein Arzneimittel: Es verhindert, behandelt und heilt keine Krankheit. Gesundheitsbezogene Aussagen sind für Probiotika in der Schweiz nicht zugelassen. Produktion, Abfüllung und Kontrollen finden in der Schweiz statt. Die häufigen Fragen unten greifen die Punkte auf, die am häufigsten gestellt werden.

Warum Probiotika aus der Schweiz wählen?

« Schweiz » ist an sich kein Wirksamkeitsversprechen, sondern ein Qualitäts- und Kontrollrahmen: Ein Ergänzungsmittel auf Basis von Milchsäurebakterien unterliegt dem Lebensmittelgesetz (LMG) und der Aufsicht des BLV: nachvollziehbare Kennzeichnung, Sicherheit, Rückverfolgbarkeit.

Entscheidend bleibt, was auf dem Etikett steht: benannte Stämme, eine garantierte Menge, eine dokumentierte Herstellung. FloraPro 7 wird in der Schweiz nach diesen Regeln hergestellt, mit 7 identifizierten Stämmen und 25 Milliarden KBE pro Kapsel.

Wie viele KBE sollten gute Probiotika enthalten?

KBE steht für « koloniebildende Einheiten »: die Zahl lebender Bakterien pro Dosis. Es gibt keinen universellen Schwellenwert: Der internationale wissenschaftliche Konsens definiert Probiotika über eine ausreichende Menge lebender Mikroorganismen, ohne feste Zahl: die sinnvolle Dosis hängt vom Stamm und vom Ziel ab.

In klinischen Studien reicht die Spanne oft von einigen Milliarden bis zu mehreren Dutzend Milliarden KBE pro Tag. FloraPro 7 liefert 25 Milliarden KBE pro Kapsel, garantiert bis zum Verfallsdatum.

Was ist der Unterschied zwischen Ein-Stamm- und Multi-Stamm-Probiotika?

Ein Ein-Stamm-Präparat enthält eine einzige Art, ein Multi-Stamm-Präparat kombiniert mehrere. Entgegen einer verbreiteten Annahme ist die Kombination mehrerer Stämme nicht automatisch wirksamer: Die Forschung zeigt, dass die Wirkung von Probiotika stamm- und situationsspezifisch ist.

Eine massgebliche Übersichtsarbeit von 2018 betont, dass es darauf ankommt, dokumentierte Stämme einem klaren Ziel zuzuordnen, nicht Arten zu häufen. FloraPro 7 vereint 7 identifizierte Bakterienstämme von Milchsäurebakterien, Laktobazillen (Lactobacillus), Bifidobakterien (Bifidobacterium) und Streptococcus thermophilus.

Warum ist eine magensaftresistente Kapsel bei Probiotika wichtig?

Weil die Magensäure einen Teil der Bakterien zerstören kann, bevor sie den Darm erreichen. Eine magensaftresistente Kapsel verzögert die Freisetzung bis in den Darm.

Im Labor zeigten Arbeiten von 2024, dass magensaftresistent überzogene Kapseln in simulierter Magenflüssigkeit intakt blieben und sich erst in simulierter Darmflüssigkeit auflösten: mit rund 95 % lebensfähigen Zellen nach dem Überzug. FloraPro 7 verwendet magensaftresistente pflanzliche HPMC-Kapseln.

Wann und wie nimmt man die Probiotika FloraPro 7 ein?

Die Dosis beträgt 1 Kapsel pro Tag, zu einer regelmässigen Uhrzeit, mit einem Glas kühlem oder lauwarmem Wasser (nie mit einem heissen Getränk).

Die Einnahme zu oder kurz vor einer Mahlzeit hilft, weil die Nahrung die Magensäure abpuffert; die magensaftresistente Kapsel schützt die Stämme jedoch bereits, sodass der Zeitpunkt weniger entscheidend ist. Bei der Einnahme von Probiotika zählt Regelmässigkeit Tag für Tag mehr als die genaue Uhrzeit.

Können Probiotika Nebenwirkungen oder unerwünschte Wirkungen verursachen?

Bei gesunden Erwachsenen werden Probiotika in der Regel gut vertragen. Ein leichtes Verdauungsunbehagen (Blähungen, Gase) ist in den ersten Tagen möglich, während sich der Körper anpasst, und klingt meist ab.

Zusammenfassungen klinischer Studien berichteten keine schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme. Vorsichtshalber wird bei Immunschwäche, immunsuppressiver Behandlung, Schwangerschaft, Stillzeit oder Krankheit ärztlicher Rat empfohlen; das Produkt ist nicht für Kinder ohne ärztlichen Rat bestimmt.

Die seltenen in der Literatur beschriebenen invasiven Infektionen betreffen immungeschwächte oder hospitalisierte Patientinnen und Patienten; Fälle von Fungämie wurden mit probiotischen Hefen (Saccharomyces cerevisiae) berichtet, einer Familie, die in FloraPro 7 nicht enthalten ist, das ausschliesslich aus Milchsäurebakterien und Bifidobakterien besteht. Bei Fieber wird von der Einnahme ohne ärztlichen Rat abgeraten.

Warum sind manche Fachpersonen bei Probiotika zurückhaltend?

Die Zurückhaltung mancher Fachpersonen betrifft weniger die Probiotika selbst als die Uneinheitlichkeit des Marktes. Die Forschung erinnert daran, dass viele Produkte keine soliden klinischen Studien haben, dass die Wirkung stamm- und indikationsspezifisch ist und dass nicht alle Produkte gleichwertig sind.

Daher sind benannte Stämme, eine garantierte Dosis und eine kontrollierte Herstellung wichtig. Eine Übersichtsarbeit von 2018 schliesst denn auch, dass die Wahl von stammspezifischen Belegen geleitet sein sollte.

Wie wählt man wirksame Probiotika in der Schweiz?

Es gibt keine universellen Probiotika: Die richtige Wahl hängt von Ihrem Ziel ab. Die Qualitätskriterien sind unbestritten: genau benannte Stämme, eine bis zum Verfallsdatum garantierte KBE-Dosis (nicht nur bei der Herstellung), ein Magenschutz, eine transparente Kennzeichnung und eine kontrollierte Herstellung.

FloraPro 7 erfüllt diese Kriterien: 7 dokumentierte Stämme, 25 Milliarden KBE pro Kapsel, magensaftresistente HPMC-Kapsel, Schweizer Herstellung unter BLV-Rahmen.

Wie lange dauert es, bis Probiotika wirken?

Es gibt keine universelle Frist, und das Empfinden ist von Person zu Person verschieden. Probiotika wirken vor allem, solange man sie einnimmt: Sie siedeln sich nicht dauerhaft im Darm an, ihre Präsenz ist vorübergehend.

Deshalb zählt Regelmässigkeit: eine tägliche Einnahme über mehrere Wochen. FloraPro 7 ist auf eine Kur von mindestens 4 Wochen ausgelegt, eine Kapsel pro Tag.

Müssen die Probiotika FloraPro 7 im Kühlschrank aufbewahrt werden?

Eine Kühlkette ist beim Kauf und Transport nicht zwingend: FloraPro 7 wird bei Raumtemperatur unter 25 °C, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt.

Nach dem Öffnen wird eine Aufbewahrung im Kühlschrank empfohlen: Laborarbeiten zeigen, dass eine niedrige Temperatur (um 4 °C) die Lebensfähigkeit der Stämme über mehrere Monate besser erhält. Meiden Sie warme oder feuchte Orte wie das Badezimmer.

Kann man Probiotika täglich und langfristig einnehmen?

Ja, bei gesunden Erwachsenen. Eine tägliche Einnahme eines Ergänzungsmittels auf Basis von Milchsäurebakterien ist üblich und wird gut vertragen; Zusammenfassungen klinischer Studien meldeten keine schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, auch bei längerer Einnahme.

Viele Menschen wechseln zwischen Kuren von 1 bis 3 Monaten, mehrmals im Jahr wiederholt, statt einer ganzjährig durchgehenden Einnahme: Beides ist möglich. Bei Behandlung, Schwangerschaft, Stillzeit oder Immunschwäche holen Sie ärztlichen Rat ein.

Was sind Probiotika genau?

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichenden Mengen konsumiert werden: so umschreibt es der internationale wissenschaftliche Konsens von 2014. Meist handelt es sich um Milchsäurebakterien: Laktobazillen und Bifidobakterien. Bekannte Beispiele aus der Fachliteratur sind Lactobacillus casei, Lactobacillus rhamnosus oder die Hefe Saccharomyces boulardii: welche Stämme ein Präparat tatsächlich enthält, steht immer auf dem Etikett.

Zwei Präzisierungen sind wichtig. Erstens sind solche Präparate Nahrungsergänzungsmittel und keine Arzneimittel: Sie sind nicht dazu bestimmt, eine Krankheit zu behandeln. Zweitens gibt es keine Sammelwirkung « der Probiotika »: Studien deuten darauf hin, dass sich Stämme untereinander deutlich unterscheiden, was zählt, sind die einzelnen benannten Bakterienstämme, nicht die Kategorie. FloraPro 7 nennt seine 7 Stämme einzeln, mit ihrer jeweiligen Menge.

Probiotika und Präbiotika: wo liegt der Unterschied?

Ein Buchstabe, zwei verschiedene Dinge. Probiotika sind lebende Bakterien. Präbiotika sind keine Lebewesen, sondern unverdauliche Ballaststoffe: Sie werden im Dünndarm nicht aufgenommen, erreichen den Dickdarm und dienen dort den vorhandenen Darmbakterien als Nahrung, die sie vergären und dabei unter anderem bestimmte Vitamine bilden.

Zu den bekanntesten Präbiotika zählen Inulin (aus Chicorée oder Topinambur), Fructo-Oligosaccharide und resistente Stärke: zu finden in Lebensmitteln wie Zwiebeln, Lauch, Hafer oder abgekühlten Kartoffeln. Ein Präparat, das beides verbindet, nennt sich Synbiotikum. Die Zusammensetzung der Darmflora ist übrigens bei jedem Menschen anders. FloraPro 7 enthält reine Probiotika: 7 Stämme, ohne zugesetzte Ballaststoffe.

Welche Lebensmittel enthalten Milchsäurebakterien?

Fermentierte Lebensmittel enthalten lebende Bakterienkulturen: Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Miso oder Rohmilchkäse. Sie gehören zu einer vielfältigen Ernährung, und die « guten Bakterien » im menschlichen Darm sind seit Langem Gegenstand der Forschung.

Fermentierte Lebensmittel sind aber nicht automatisch Probiotika im strengen Sinn. Der wissenschaftliche Konsens verlangt benannte Stämme in einer bekannten, bis zum Verzehr garantierten Menge: Angaben, die auf einem Joghurtbecher fehlen und die je nach Charge, Lagerung und Herstellung stark schwanken. Sauerkraut aus der Konserve ist zudem pasteurisiert: Die Kulturen sind darin nicht mehr lebend. Ein Präparat mit speziellen Bakterienkulturen und dokumentierter Menge ist also etwas anderes als ein Lebensmittel: keines ersetzt das andere.

Kundenbewertungen zum Probiotikum FloraPro 7 von SwiLab: Dose mit 30 Kapseln auf einem Holztisch, zwei Kapseln und ein Glas Wasser.
Die Meinungunserer Kundinnen und Kunden 4,9 / 5 auf Basis von 16 Kundenbewertungen Auf der Produktseite veröffentlichte Bewertungen

«Keine Blähungen mehr, einwandfreie Verdauung. Ich bin sehr zufrieden»

Mélanie Z. · Kundenbewertung

«Sehr hilfreich nach einer Antibiotika-Einnahme, meine Verdauung hat sich wieder normalisiert»

Emma F. · Kundenbewertung

«Gutes Produkt, die Ergebnisse machen sich schnell bemerkbar. Ich empfehle es.»

Marc A. · Kundenbewertung

«Mit Abstand die besten Probiotika, die ich ausprobiert habe»

Maya R. · Kundenbewertung
7 Stämme3 komplementäre Familien, auf der Etikette benannt
25 Milliarden KBEPro Kapsel, garantiert bis zum Verfallsdatum
1 Kapsel / Tag30 magensaftresistente Kapseln, rund 1 Monat
Hergestellt in der SchweizKonform mit LMG, NEM-Verordnung und BLV-Rahmen
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