Wann ist eine Probiotika-Kur sinnvoll?

Sofort-Zusammenfassung

Eine Probiotika-Kur ist nach einer Antibiotikatherapie, bei chronischen Verdauungsbeschwerden, in starken Stressphasen oder vor einer Auslandreise sinnvoll und dauert in der Regel zwei bis vier Wochen.

Wichtige Fakten

Darmmikrobiom Das Bakterien-Ökosystem im Darm, das durch Antibiotika, Stress oder Infektionen aus dem Gleichgewicht geraten kann.
Darmkur Im Alltag genutzte Bezeichnung für eine zeitlich begrenzte Einnahme von Probiotika über zwei bis vier Wochen.
KBE Koloniebildende Einheiten – Anzahl lebender Bakterien pro Dosis; mindestens 1 Milliarde KBE pro Tag werden empfohlen.
Lactobacillus rhamnosus GG Klinisch am besten dokumentierter Stamm – bei Reisedurchfall, Reizdarmsyndrom und Magen-Darm-Grippe untersucht.
Darm-Hirn-Achse Verbindung zwischen Darmmikrobiom und Nervensystem – erklärt, warum Stress den Darm aus dem Gleichgewicht bringen kann.

Kernpunkte

  • Eine Kur nach Antibiotika hilft, das gestörte Darmmikrobiom wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Bei Reizdarm und chronischen Verdauungsbeschwerden können spezifische Stämme Blähungen und Bauchschmerzen lindern.
  • Vor einer Reise verringert eine vorbereitende Kur das Risiko für Reisedurchfall.
  • In Stressphasen unterstützt eine Kur die Darm-Hirn-Achse und stabilisiert die Verdauung.
  • Nach einer Magen-Darm-Grippe beschleunigt sie den Wiederaufbau der mikrobiellen Vielfalt.
  • Auch bei Hautproblemen und Gewichtsmanagement kommen probiotische Stämme als ergänzender Ansatz in Betracht.
Wann ist eine Probiotika-Kur sinnvoll?
Eine Probiotika-Kur ist je nach Situation 2 bis 4 Wochen sinnvoll, um das Darmmikrobiom zu stützen.

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die – in angemessener Menge eingenommen – zur Gesundheit unserer Darmflora beitragen und in ausreichenden Mengen gesundheitliche Vorteile bieten. Wann sollten Sie eine Probiotika-Kur in Betracht ziehen? Diese Frage ist aktueller denn je, da wir alle ein optimales inneres Gleichgewicht erhalten möchten.

Ob nach einer schweren medikamentösen Behandlung oder zur Linderung chronischer Verdauungsbeschwerden – ihre Rolle kann zentral sein. Sie können auch in Phasen von starkem Stress oder vor einer Reise ins Ausland nützlich sein. Und wie steht es um ihren Einfluss nach einer Magen-Darm-Grippe oder in Bezug auf die Gesundheit der Haut und das Gewicht?

Entdecken wir gemeinsam die Situationen, in denen sich eine Probiotika-Kur als sinnvoll erweisen kann. Eine solche Kur wird im Alltag oft auch als Darmkur oder Darmreinigung bezeichnet. Eine Darmkur mit Probiotika dauert in der Regel mindestens zwei bis vier Wochen; die Dauer einer Darmsanierung richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

Warum eine Probiotika-Kur nach einer schweren medikamentösen Behandlung?

Probiotika-Kur nach einer schweren medikamentösen Behandlung

Nach einer schweren medikamentösen Behandlung wie einer langen Antibiotikatherapie kann Ihr Darmmikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten. Antibiotika sind zwar nötig, um bakterielle Infektionen zu beseitigen, unterscheiden aber nicht zwischen krankheitserregenden Bakterien und jenen, die für Ihren Darm nützlich sind. Dieses Ungleichgewicht kann verschiedene Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Durchfall auslösen.[1]

Die Rolle der Probiotika bei der Erholung

Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung des Gleichgewichts im Darmmikrobiom. Sie bestehen aus lebenden Mikroorganismen, die – in ausreichender Menge eingenommen – den Darm besiedeln und eine gesunde Darmflora fördern. Betrachten Sie sie als unsichtbare Verbündete, die daran arbeiten, die Harmonie in Ihrem Verdauungssystem wiederherzustellen.[2]

Hier einige wesentliche Vorteile:[3]

  • Stärkung des Immunsystems: Sie können helfen, Ihre durch die Behandlung geschwächten natürlichen Abwehrkräfte zu stärken.
  • Verringerung von Nebenwirkungen: Indem sie die Verdauung erleichtern und die Darmflora ausgleichen, tragen sie dazu bei, unerwünschte Effekte nach der Medikamenteneinnahme zu mindern.
  • Besserer Verdauungskomfort: Sie helfen, Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Blähungen zu lindern.

Haben Sie schon einmal in Betracht gezogen, diese wertvollen Mikroben nach einer Behandlung in Ihren Alltag einzubauen? Eine gut geführte Kur – manche sprechen auch von einer Darmsanierung – kann Ihre Genesungszeit in eine Phase der Erneuerung für Ihre Darmgesundheit verwandeln. Es ist entscheidend, geeignete und wissenschaftlich belegte Produkte zu wählen, um ihren Nutzen zu optimieren. Der fundierte Rat von einem Arzt oder Ernährungsberater kann Ihre Wahl zudem zur idealen probiotischen Lösung führen.[4]

Ist eine Probiotika-Kur bei chronischen Verdauungsbeschwerden ratsam?

Probiotika-Kur bei chronischen Verdauungsbeschwerden

Chronische Verdauungsbeschwerden wie das Reizdarmsyndrom oder entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa können Ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang kann sich eine solche Kur als nützlich erweisen. Diese lebenden Mikroben, die in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir und milchsauer eingelegtem Gemüse vorkommen, spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung eines ausgewogenen Darmmikrobioms. Doch warum sind sie für Menschen mit anhaltenden Verdauungsstörungen so wichtig?

Probiotika und Darmmikrobiom: eine wesentliche Symbiose

Ihr Darm beherbergt ein komplexes Ökosystem aus nützlichen und potenziell krankheitserregenden Bakterien. Ein Ungleichgewicht dieser Darmflora kann unerwünschte Verdauungssymptome verstärken. Sie tragen dazu bei, die Darmflora mit guten Bakterien neu zu besiedeln, und fördern so ein gesünderes Darmmilieu. Ballaststoffe wie Inulin wirken dabei als Präbiotika und dienen den Darmbakterien als Nahrung; Probiotika und Präbiotika ergänzen sich somit.

Mögliche Vorteile bei chronischen Beschwerden

Wissenschaftliche Studien haben mehrere Vorteile der regelmässigen Einnahme von Probiotika aufgezeigt:

  • Verringerung von Blähungen und Bauchschmerzen: Spezifische Sorten wie Lactobacillus rhamnosus GG haben ihre Wirksamkeit bei der Linderung der Symptome des Reizdarmsyndroms gezeigt.
  • Stärkere immunologische Unterstützung: Indem sie die Darmbarriere optimieren, helfen sie, dem Eindringen von Krankheitserregern und einer durchlässigen Darmwand («Leaky Gut») vorzubeugen.
  • Besserer Darmtransit: Eine ausgewogene Darmflora erleichtert eine harmonische Verdauung, kann Verstopfung lindern und verbessert die Aufnahme essenzieller Nährstoffe.

Vorsichtsmassnahmen während einer Kur

Um unerwünschte Reaktionen zu vermeiden, ist es entscheidend, die Wahl der probiotischen Sorten an Ihren spezifischen Zustand anzupassen. Konsultieren Sie vor Beginn einer Kur eine medizinische Fachperson, um sicherzustellen, dass diese Ihrem individuellen Bedarf entspricht. Zudem kann es sinnvoll sein, diese Nahrungsergänzungsmittel schrittweise in Ihren Alltag einzubauen, damit sich Ihr Verdauungssystem sanft daran gewöhnen kann.

Die Begeisterung für Probiotika-Kuren nimmt dank zahlreicher positiver Erfahrungsberichte über ihre Wirkung auf den Verdauungskomfort stetig zu. Darüber hinaus zeigen hochwertige Probiotika positive Effekte, wenn sie regelmässig eingenommen werden. Sind Sie also bereit, diesen natürlichen Weg zu erkunden, um Ihre chronischen Beschwerden zu lindern? Ihr Darmwohl könnte davon abhängen![5]

Ist eine Probiotika-Kur in Phasen von starkem Stress sinnvoll?

Probiotika-Kur in Phasen von starkem Stress

Stress, dieser heimtückische Begleiter des modernen Alltags, kann nicht nur unser geistiges Wohlbefinden, sondern auch unser Darmgleichgewicht stören. In Phasen von starkem Stress wird die Darm-Hirn-Achse zu einem empfindlichen Feld, auf dem diese Kulturen eine entscheidende Rolle spielen können. Diese lebenden Mikroorganismen, die in fermentierten Lebensmitteln wie Kefir oder Kimchi sowie als Nahrungsergänzungsmittel vorkommen, haben gezeigt, dass sie das Gleichgewicht des Darmmikrobioms fördern können.

Doch warum ist diese Beziehung zwischen Stress und Darm so wichtig? Bei anhaltender Belastung steigt die Produktion von Hormonen wie Cortisol, was die Darmflora stört. Ein Ungleichgewicht des Mikrobioms kann dann entstehen und Verdauungssymptome wie Blähungen oder Bauchbeschwerden auslösen. In diesem Zusammenhang kann eine solche Kur dazu beitragen, die Harmonie im Darm wiederherzustellen, indem sie die natürlichen Abwehrkräfte stärkt und die Darmflora stabilisiert.

Wie wählt man das passende Probiotikum?

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl probiotischer Bakterienstämme, jeder mit spezifischen Eigenschaften. Um die Auswirkungen der Belastung auf Ihr Verdauungssystem gezielt anzugehen:

  • Lactobacillus rhamnosus GG: bekannt für seine positive Wirkung auf die emotionale und verdauungsbezogene Regulierung.
  • Bifidobacterium longum: oft empfohlen für seine beruhigende Wirkung auf den Darm und sein Potenzial, stressbedingte Symptome zu verringern.

Eine solche Kur in turbulenten Phasen einzubauen, kann somit nicht nur die körperlichen Anzeichen der Belastung mildern, sondern auch Ihre allgemeine Gesundheit unterstützen. Es ist jedoch ratsam, vor Beginn jeder Ergänzung eine medizinische Fachperson zu konsultieren, um die Wahl der Sorten an Ihren individuellen Bedarf anzupassen.[6]

Ist eine Probiotika-Kur vor einer Auslandreise sinnvoll?

Probiotika-Kur vor einer Auslandreise

Eine Auslandreise öffnet die Tür zu neuen Kulturen, setzt das Verdauungssystem aber auch unbekannten mikrobiellen Umgebungen aus. Eine Probiotika-Kur vor der Abreise kann sinnvoll sein, um Ihre Darmflora auf diese Veränderungen vorzubereiten. Indem sie das Darmmikrobiom stärken, spielen sie eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Verdauungsstörungen, die auf Reisen häufig auftreten – etwa Reisedurchfall.

Welche Vorteile hat eine Kur vor der Reise?

Eine Kur vor einer Reise zu erwägen, kann mehrere Vorteile bieten:

  • Stärkung des Immunsystems: Sie helfen, Ihre natürlichen Abwehrkräfte zu stärken, und schützen Sie so vor lokalen Krankheitserregern.
  • Verdauungsstabilität: Indem sie Ihre Darmflora ausgleichen, können sie das Risiko von Verdauungsbeschwerden durch plötzliche Ernährungsumstellungen verringern.
  • Unterstützung bei Stress: Reisestress kann Ihr Darmgleichgewicht stören. Sie können diese Auswirkung mildern, indem sie ein gesundes und widerstandsfähiges Mikrobiom fördern.

Wie wählt man das richtige Probiotikum für die Reise?

Das richtige probiotische Präparat zu wählen, erfordert besondere Aufmerksamkeit. Bevorzugen Sie anerkannte Stämme wie Lactobacillus rhamnosus GG, der für seine Robustheit gegenüber äusseren Einflüssen und seine belegte Wirksamkeit bei der Vorbeugung von Reisedurchfall bekannt ist. Achten Sie zudem darauf, dass das gewählte Produkt eine ausreichende Zahl koloniebildender Einheiten (KBE) enthält, um seine Wirksamkeit zu sichern.

Kurzum: Sich vor einer internationalen Reise sorgfältig mit Probiotika vorzubereiten, kann nicht nur Ihren Darmkomfort verbessern, sondern auch Ihr gesamtes Erlebnis bereichern, indem es die Unannehmlichkeiten durch Ernährungs- und Umgebungswechsel verringert. Warum diese willkommene Vorsichtsmassnahme nicht bei Ihren nächsten Abenteuern in Betracht ziehen?[7]

Kann eine Probiotika-Kur das Mikrobiom nach einer Magen-Darm-Grippe wiederaufbauen?

Probiotika-Kur zum Wiederaufbau des Mikrobioms nach einer Magen-Darm-Grippe

Eine Magen-Darm-Grippe, oft gleichbedeutend mit Darmstörungen und dem Verlust von Elektrolyten, hinterlässt ein geschwächtes Mikrobiom. Dieses komplexe Ökosystem wiederaufzubauen ist entscheidend, um ein optimales Verdauungsgleichgewicht zurückzugewinnen. Probiotika, jene lebenden Mikroorganismen aus fermentierten Lebensmitteln wie Kefir oder Kimchi, spielen bei dieser Regeneration eine Schlüsselrolle.

Doch wie wirken sie genau? Indem sie den Darm besiedeln, stellen sie die durch die Infektion gestörte mikrobielle Vielfalt wieder her. So stärken sie die Darmbarriere und regen das lokale Immunsystem an. Stellen Sie sie sich als sorgfältige Handwerker vor, welche die durch einen «Darmsturm» verursachten Schäden ausbessern.

Wie wählt man das geeignete Probiotikum?

Es ist wesentlich, spezifische Sorten zu wählen, die für ihre Wirksamkeit nach einer Magen-Darm-Grippe bekannt sind:

  • Lactobacillus rhamnosus GG: bekannt für seine Fähigkeit, Dauer und Intensität der Symptome zu verringern;
  • Saccharomyces boulardii: eine Hefe, die hilft, Rückfällen vorzubeugen;
  • Bifidobacterium lactis: trägt zur Stärkung der Immunfunktion bei.
  • Auch Lactobacillus casei sowie weitere Laktobazillen und Bifidobakterien – Milchsäurebakterien als lebende Bakterienkulturen – können helfen, die Darmflora aufzubauen.

Erwägen Sie, diese mikroskopischen Verbündeten nach einer Infektion in Ihren Alltag einzubauen? Konsultieren Sie eine medizinische Fachperson, um die Kur an Ihren persönlichen Zustand anzupassen. Ein individueller Ansatz maximiert den Nutzen und minimiert zugleich mögliche Risiken durch Allergien oder Unverträglichkeiten.

Auch wenn diese Betrachtung nicht erschöpfend ist, zeigt sie, dass diese Kulturen nach einer Magen-Darm-Grippe wertvolle Verbündete sein können. Sie bieten einen natürlichen Weg zum Wiederaufbau des Mikrobioms und fördern so eine rasche und dauerhafte Erholung.[8]

Kann ein Probiotikum die Gesundheit der Haut verbessern?

Kann ein Probiotikum die Gesundheit der Haut verbessern

Das Streben nach einer strahlenden und gesunden Haut bewegt immer mehr Menschen dazu, ihre Vorteile zu erkunden. Diese lebenden Mikroorganismen, bekannt für ihre entscheidende Rolle im Gleichgewicht des Darmmikrobioms, haben auch im dermatologischen Bereich Potenzial gezeigt. Doch wie können diese unsichtbaren Verbündeten Ihre Hautpflege wirklich verändern?

Der Einfluss des Darmmikrobioms auf die Hautgesundheit

Die Verbindung zwischen Darm und Haut, oft als «Darm-Haut-Achse» bezeichnet, beruht auf einer komplexen Wechselwirkung, bei der das Darmmikrobiom eine zentrale Rolle spielt. Ein Ungleichgewicht im Darm kann sich in Hautproblemen wie Akne, Ekzemen oder Psoriasis äussern. Indem Sie damit die innere mikrobielle Harmonie wiederherstellen, können Sie eine sichtbare Verbesserung Ihrer Haut feststellen.

Welche Probiotika für welchen Nutzen?

Die Forschung deutet darauf hin, dass gewisse spezifische probiotische Kulturen besonders nützlich für die Haut sind:

  • Lactobacillus acidophilus: bekannt dafür, Hautentzündungen zu beruhigen und Rötungen zu verringern.
  • Bifidobacterium bifidum: fördert die natürliche Feuchtigkeit der Haut, indem es ihre Schutzbarriere stärkt.
  • Lactobacillus rhamnosus: besonders wirksam gegen Schübe hormonell bedingter Akne.

Indem Sie diese Stämme über Ihre Ernährung oder geeignete Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen, stärken Sie nicht nur Ihre Darmflora, sondern profitieren auch von einer positiven Wirkung auf Ihren Teint.

Vorsichtsmassnahmen bei Probiotika für die Haut

Bevor Sie Probiotika in Ihren Alltag aufnehmen, sollten Sie einige Vorsichtsmassnahmen beachten:

  • Vorgängige Beratung: Besprechen Sie mit einer medizinischen Fachperson, ob Wechselwirkungen mit Medikamenten oder Allergien auftreten könnten.
  • Sorgfältige Auswahl: Wählen Sie zertifizierte Produkte, die bis zum Ablaufdatum eine angemessene Konzentration lebender Bakterien sichern.
  • Angemessene Dosierung: Halten Sie die empfohlene Dosierung ein, um mögliche Verdauungsbeschwerden zu vermeiden.

Letztlich kann es ein vielversprechender ganzheitlicher Ansatz sein, Probiotika klug in Ihre Gewohnheiten einzubauen, um Ihre Haut zum Strahlen zu bringen und zugleich Ihr allgemeines Wohlbefinden zu unterstützen. Wer hätte gedacht, dass das Geheimnis einer schönen Haut in diesen winzigen Organismen liegt?[9]

Probiotika und Gewicht: gibt es einen Zusammenhang?

Probiotika und Gewicht: gibt es einen Zusammenhang

Probiotika, jene lebenden Mikroorganismen, die unseren Darm bevölkern, wecken zunehmend Interesse für ihre mögliche Rolle beim Gewichtsmanagement. Doch wie beeinflussen diese kleinen Lebewesen tatsächlich unseren Stoffwechsel? Neuere Studien deuten darauf hin, dass gewisse Stämme von Probiotika einen spürbaren Einfluss auf die Körperzusammensetzung haben könnten. Forschungsarbeiten haben beispielsweise gezeigt, dass Bakterien der Gattung Lactobacillus, insbesondere Lactobacillus gasseri, helfen könnten, das Bauchfett zu verringern.

Wirkmechanismen der Probiotika auf das Gewicht

Die Mechanismen, über die sie an der Gewichtsregulierung mitwirken, sind vielfältig und faszinierend. Indem sie die Darmflora modulieren, können sie die Aufnahme von Nährstoffen und die Fettspeicherung beeinflussen. Zudem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Produktion von kurzkettigen Fettsäuren, die den Energiestoffwechsel anregen. Können Sie sich vorstellen, Ihre Stoffwechselgesundheit allein durch die Anpassung Ihres Mikrobioms zu verbessern? Allerdings sind nicht alle Probiotika in Bezug auf den Gewichtsverlust gleichwertig.

Hier einige Aspekte, die zu berücksichtigen sind:

  • Wahl der Stämme: Spezifische Stämme wie Bifidobacterium breve oder Lactobacillus rhamnosus zeigen eine vielversprechende Wirksamkeit.
  • Beständigkeit und Dauer: Eine regelmässige und längere Einnahme ist wesentlich, um spürbare Effekte zu beobachten.
  • Zusammenspiel mit Präbiotika: Präbiotika nähren die guten Bakterien und optimieren so deren Funktion.

Dennoch ist es wichtig zu bedenken, dass sie kein Wundermittel zum Abnehmen sind. Sie sollten in einen ganzheitlichen Ansatz mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmässiger körperlicher Bewegung eingebettet werden. Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihre Kur mit einem gesunden Lebensstil zu verbinden, um Ihre Ergebnisse zu maximieren? Letztlich könnte das Verständnis, wie sich das Darmökosystem optimieren lässt, einer der Schlüssel zu Ihren allgemeinen Gesundheitszielen sein.[10]

Häufige Fragen zur Probiotika-Kur

Wie wichtig sind Probiotika für die Darmgesundheit?

Probiotika spielen eine entscheidende Rolle für die Darmgesundheit, indem sie ein ausgewogenes Mikrobiom fördern. Sie helfen, die Verdauung zu verbessern, stärken das Immunsystem und können gewissen Darmungleichgewichten wie dem Reizdarmsyndrom vorbeugen. Studien zeigen, dass die Probiotika von Swilab entwickelt wurden, um diesen Nutzen dank einer spezifischen Formulierung und ausgewählter, wirksamer Stämme zu optimieren.

Nach welchen Kriterien wählt man ein gutes Probiotikum?

Es ist wesentlich, Probiotika mit klinisch belegten nützlichen Stämmen zu wählen. Die Produkte sollten die Menge lebender Kulturen pro Dosis klar angeben. Swilab zeichnet sich beispielsweise durch wissenschaftlich fundierte Formulierungen und hohe Produktionsstandards aus, um die Lebensfähigkeit und Wirksamkeit der verwendeten probiotischen Stämme zu sichern.

Wie baut man eine Probiotika-Kur in den Alltag ein?

Eine Probiotika-Kur in den Alltag einzubauen, ist einfach. Es wird empfohlen, Probiotika regelmässig einzunehmen, vorzugsweise nüchtern, um ihren Übergang in den Darm zu maximieren. Swilab bietet leicht einzunehmende Kapseln an, was die Eingliederung in den Alltag erleichtert. Befolgen Sie die spezifischen Anweisungen auf dem Produkt, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Probiotika?

Probiotika sind für die meisten Menschen im Allgemeinen sicher. Manche können zu Beginn jedoch Blähungen oder Gase verspüren. Diese Effekte sind in der Regel mild und vorübergehend. Swilab betont, wie wichtig es ist, das passende probiotische Präparat je nach individuellem Bedarf zu wählen, um solche Effekte zu mindern. Konsultieren Sie eine Fachperson, wenn Sie besondere Bedenken haben.

Können Kinder Probiotika einnehmen?

Ja, Kinder können von Probiotika profitieren, die ihr Immunsystem unterstützen und eine gesunde Verdauung fördern können. Es ist jedoch entscheidend, speziell für Kinder formulierte, sichere Probiotika zu wählen. Probiotika für Kinder sind so formuliert, dass sie ihren in Entwicklung befindlichen Darm berücksichtigen; Swilab bietet entsprechend angepasste Produkte an. Es ist stets ratsam, vor Beginn einer Ergänzung eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt zu konsultieren.

Quellen und Referenzen

10 Quellen
  1. Hill C, Guarner F, Reid G, et al — Expert consensus document. The International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics consensus statement on the scope and appropriate use of the term probiotic — Nat Rev Gastroenterol Hepatol, 2014 · DOI : 10.1038/nrgastro.2014.66
  2. Plaza-Diaz J, Ruiz-Ojeda FJ, Gil-Campos M, Gil A — Mechanisms of action of probiotics — Adv Nutr, 2019 · DOI : 10.1093/advances/nmy063
  3. Guo Q, Goldenberg JZ, Humphrey C, El Dib R, Johnston BC — Probiotics for the prevention of pediatric antibiotic-associated diarrhea — Cochrane Database Syst Rev, 2019 · DOI : 10.1002/14651858.CD004827.pub5
  4. Waitzberg D, Guarner F, Hojsak I, Ianiro G, Polk DB, Sokol H — Can the evidence-based use of probiotics (notably Saccharomyces boulardii CNCM I-745 and Lactobacillus rhamnosus GG) mitigate the clinical effects of antibiotic-associated dysbiosis — Adv Ther, 2024 · DOI : 10.1007/s12325-024-02783-3
  5. Goodoory VC, Khasawneh M, Black CJ, Quigley EMM, Moayyedi P, Ford AC — Efficacy of probiotics in irritable bowel syndrome: systematic review and meta-analysis — Gastroenterology, 2023 · DOI : 10.1053/j.gastro.2023.07.018
  6. Zagórska A, Marcinkowska M, Jamrozik M, Wiśniowska B, Paśko P — From probiotics to psychobiotics – the gut-brain axis in psychiatric disorders — Benef Microbes, 2020 · DOI : 10.3920/BM2020.0063
  7. Fan H, Gao L, Yin Z, Ye S, Zhao H, Peng Q — Probiotics and rifaximin for the prevention of travelers‘ diarrhea: a systematic review and network meta-analysis — Medicine (Baltimore), 2022 · DOI : 10.1097/MD.0000000000030921
  8. Huang R, Xing HY, Liu HJ, Chen ZF, Tang BB — Efficacy of probiotics in the treatment of acute diarrhea in children: a systematic review and meta-analysis of clinical trials — Transl Pediatr, 2021 · DOI : 10.21037/tp-21-511
  9. Fang Z, Li L, Zhang H, Zhao J, Lu W, Chen W — Gut microbiota, probiotics, and their interactions in prevention and treatment of atopic dermatitis: a review — Front Immunol, 2021 · DOI : 10.3389/fimmu.2021.720393
  10. Guo M, Li J, Zhang L, Chen C, Wei Y, Shen ZA — Effects of oral supplementation of probiotics on body weight and visceral fat in obese patients: a meta-analysis and systematic review — Sci Rep, 2025 · DOI : 10.1038/s41598-025-90820-8

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