Divertikel: Welche Ernährung während und nach dem Schub
Das Wichtigste in Kürze
Bei Divertikeln bestehen zwei Ernährungsweisen nebeneinander, und sie zu verwechseln ist der verbreitetste Fehler. Während eines Schubs isst man einige Tage leichter: eine Praxis aus dem Alltag, sehr schwach belegt. Ausserhalb des Schubs beruht die Empfehlung einer ballaststoffreichen Ernährung dagegen auf soliden Daten. Und nicht alle Ballaststoffe sind gleich: In zwei grossen schwedischen Kohorten gingen die Ballaststoffe aus Früchten und Gemüse mit weniger Spitalaufenthalten einher, jene aus Getreide nicht. Und zu Nüssen, Körnern und Popcorn, lange verboten: Die Beobachtung von 47 228 Männern über 18 Jahre fand keinen Anstieg des Risikos.
Tausende Menschen leben mit Divertikeln und halten Jahr für Jahr eine Kost ein, die nie für die Dauer gedacht war. Sie hatten einen Schub, man riet ihnen, einige Tage Ballaststoffe zu meiden, und der Rat blieb hängen. Andere haben Nüsse, Tomaten und Kiwikerne seit zwanzig Jahren verbannt, gestützt auf eine Empfehlung, die die Forschung seit 2008 aufgegeben hat[1].
Das Problem ist nicht, dass diese Ratschläge dumm wären. Es ist, dass sie sich auf zwei gegensätzliche Momente der Erkrankung beziehen, und dass niemand klar erklärt, welcher wohin gehört. Dieser Artikel trennt beide und gibt jeweils an, wie belastbar die Daten wirklich sind. Er dient der Information und ersetzt nicht die Beurteilung durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, die allein Ihre Lage einschätzen können.
Divertikel, Divertikulose, Divertikulitis: drei Begriffe, die man nicht verwechseln sollte
Was ist ein Divertikel?
Ein Divertikel ist eine kleine Ausstülpung der Dickdarmwand, eine wenige Millimeter grosse Tasche, die nach aussen vorspringt. Sie bildet sich dort, wo die Wand von Natur aus schwächer ist, dort, wo die Gefässe sie durchqueren. Diese Taschen treten vor allem mit dem Alter auf und sitzen meist im linken Teil des Dickdarms, im Sigma.
Divertikel zu haben heisst nicht, krank zu sein
Divertikel zu tragen nennt man Divertikulose. Das ist ein Zustand, keine Krankheit, und er bleibt bei der grossen Mehrheit der Betroffenen stumm. Viele erfahren zufällig davon, bei einer Darmspiegelung oder einer Computertomografie, die aus einem ganz anderen Grund gemacht wurde. In diesem Stadium ist keine besondere Ernährung vorgeschrieben.
Wann spricht man von Divertikulitis?
Die Divertikulitis ist die Entzündung eines oder mehrerer dieser Divertikel. Sie äussert sich typischerweise durch einen anhaltenden Schmerz im linken Unterbauch, oft mit Fieber und gestörter Verdauung. Es ist eine akute Episode, die ärztlich diagnostiziert und behandelt wird. Die Unterscheidung ist für alles Weitere entscheidend: Die folgenden Ernährungsratschläge betreffen weder dieselben Personen noch dieselben Wochen.
Nüsse, Körner, Popcorn: der Mythos, der sich hartnäckig hält
Woher kommt dieses Verbot?
Die Idee schien einleuchtend: Ein kleines hartes Bruchstück, ein Tomatenkern oder ein Popcornkorn, könnte sich in einer Tasche verfangen und die Entzündung auslösen. Sie wurde jahrzehntelang gelehrt und steht noch heute auf verteilten Merkblättern. Sie beruhte nie auf Daten, nur auf dieser mechanischen Überlegung.
Was die Beobachtung von 47 228 Männern gezeigt hat
Ein amerikanisches Team hat 47 228 Männer über 18 Jahre begleitet und ihre Ernährung regelmässig erfasst. In dieser Zeit traten 801 Divertikulitiden und 383 Blutungen auf. Wer viel Nüsse und Popcorn ass, mindestens zweimal pro Woche, hatte nicht mehr Divertikulitiden als jene, die weniger als einmal im Monat davon assen. Das Ergebnis wies sogar in die andere Richtung: Sie hatten etwas weniger, rund ein Fünftel weniger Risiko bei den Nüssen und etwas mehr als ein Viertel weniger beim Popcorn[1]. Auch kein Zusammenhang mit Mais oder mit Blutungen. Die Autoren folgerten bereits 2008, die Empfehlung, diese Lebensmittel zu meiden, müsse überdacht werden.
Soll man sich deswegen zwingen, davon zu essen?
Nein. Diese Arbeiten sind Beobachtungsstudien: Sie beschreiben, was in einer Bevölkerung womit einhergeht, ohne zu beweisen, dass ein Lebensmittel schützt. Die nützliche Botschaft ist einfacher, und sie befreit: Nichts rechtfertigt es, Nüsse, Körner, Tomaten oder Erdbeeren zu verbannen. Wenn Ihnen ein bestimmtes Lebensmittel regelmässig Beschwerden macht, meiden Sie es aus diesem Grund, nicht wegen einer allgemeinen Regel, die nie belegt wurde.
Die zwei Ernährungsweisen, die fast alle verwechseln
Während des Schubs: eine Gewohnheit, keine Gewissheit
Die Ernährung während einiger Tage des Schubs leichter zu gestalten, ist gängige Praxis: Man reduziert die Ballaststoffe, geht manchmal kurz auf flüssige Kost über, um den Dickdarm zu schonen. Das ist vernünftig und lindert oft. Doch eine systematische Übersichtsarbeit, welche die Daten geprüft hat, kam zum Schluss, dass diese Einschränkung sehr schwach belegt ist: Sie empfiehlt sogar vorsichtig eher eine freiere als eine eingeschränkte Kost während der akuten Episode[2]. Mit anderen Worten: Die Kost des Schubs gehört eher zur klinischen Tradition als zum Beleg.
Nach dem Schub: der einzige wirklich solide Teil
Hier sind die Daten am deutlichsten. Dieselbe Übersichtsarbeit formuliert eine starke Empfehlung zugunsten einer ballaststoffreichen Ernährung nach den üblichen Ernährungsrichtwerten, sobald die Episode abgeklungen ist[2]. Der Gegensatz ist auffällig: Der Teil, den Patientinnen und Patienten am längsten befolgen, die Einschränkung, ist am schwächsten belegt; jener, der am besten gesichert ist, die ballaststoffreiche Ernährung, wird oft aus Angst vor einem neuen Schub aufgegeben.
Der Fehler, der teuer zu stehen kommt
Jemand verlässt eine Divertikulitis mit der Anweisung, Ballaststoffe zu meiden. Niemand sagt ihm, wann diese Anweisung endet. Er behält sie Monate, manchmal Jahre, und verzichtet genau auf das, was die Forschung ausserhalb des Schubs stützt. Das ist die zentrale Verwechslung dieses Themas, und sie lässt sich in einem Satz korrigieren: Die Einschränkung ist vorübergehend, die ballaststoffreiche Ernährung ist die Kost des restlichen Jahres. Der Zeitpunkt des Übergangs wird mit der Ärztin oder dem Arzt festgelegt, die den Schub begleitet haben.
| Situation | Gängige Praxis | Belastbarkeit der Daten |
|---|---|---|
| Akuter Schub | Leichte Kost, Ballaststoffe für einige Tage reduziert | Sehr gering; eine Übersichtsarbeit neigt sogar zu einer freieren Kost |
| Nach dem Abklingen | Ballaststoffreiche Ernährung nach den üblichen Richtwerten | Starke Empfehlung der systematischen Übersichtsarbeit |
| Stumme Divertikulose | Keine Einschränkung | Kein Grund, Nüsse, Körner oder Popcorn zu meiden |
Nicht alle Ballaststoffe sind gleich
Früchte und Gemüse auf der einen, Getreide auf der anderen Seite
Das ist der Punkt, den fast kein Beitrag für ein breites Publikum erwähnt. Zwei grosse schwedische Kohorten, eine mit Frauen und eine mit Männern, haben die Arten der aufgenommenen Ballaststoffe mit den Spitalaufenthalten wegen Divertikelkrankheit verglichen. Wer am meisten Ballaststoffe aus Früchten und Gemüse ass, wurde rund 30 % seltener hospitalisiert als jene mit der geringsten Zufuhr, bei Frauen wie bei Männern[3].
Das Ergebnis, das überrascht
In derselben Auswertung hatten Ballaststoffe aus Getreide keinerlei Effekt auf das Risiko einer Hospitalisierung[3]. Das widerspricht dem verbreitetsten Reflex, Kleie oder Flocken hinzuzufügen, um «seine Ballaststoffe zu machen». Diese Ergebnisse bleiben beobachtend und belegen keine Ursächlichkeit, doch sie geben eine klare Richtung: Die praktische Priorität liegt bei Früchten, Gemüse und Hülsenfrüchten.
Wie viel, konkret?
In der schwedischen Studie lag das bestversorgte Viertel bei rund 12,6 g Ballaststoffen aus Früchten und Gemüse pro Tag bei den Frauen, gegenüber 4,1 g im untersten Viertel. Der Abstand entspricht einer erreichbaren Grössenordnung: einige zusätzliche Portionen Gemüse und eine Frucht mehr über den Tag. Die Steigerung erfolgt schrittweise, über zwei bis drei Wochen, mit ausreichend Flüssigkeit, um Blähungen und Unbehagen zu vermeiden.
Warum Ballaststoffe auch das Mikrobiom betreffen
Die Ballaststoffe, die wir nicht verdauen, dienen den Bakterien des Dickdarms als Nahrung. Das ist eine der vorgebrachten Erklärungen dafür, warum sich die vergärbaren Ballaststoffe aus Früchten und Gemüse in diesen Studien anders verhalten als jene aus Getreide. Diese Spur bleibt eine Hypothese zum Mechanismus, keine Demonstration, doch sie erklärt das Interesse am Darmökosystem bei Verdauungsbeschwerden allgemein.
Was ebenso schwer wiegt wie die Ballaststoffe
Das gesamte Ernährungsmuster
Eine Kohorte von 46 295 Männern, über beinahe 900 000 Personenjahre begleitet, hat zwei Ernährungsmuster verglichen. Das sogenannte westliche Muster, reich an rotem Fleisch, raffiniertem Getreide und fetten Milchprodukten, ging mit einem um rund die Hälfte höheren Divertikulitis-Risiko einher. Umgekehrt war ein umsichtiges Muster, reich an Früchten, Gemüse und Vollkorn, mit einem um etwa ein Viertel geringeren Risiko verbunden[4]. Die Autoren führen den Grossteil dieses Unterschieds auf zwei Elemente zurück: die Ballaststoffe und das rote Fleisch.
Die anderen Faktoren, die zählen
Die Ernährung ist nur ein Teil des Bildes. Das Alter bleibt der wichtigste Faktor für das Auftreten von Divertikeln. Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und der regelmässige Gebrauch nichtsteroidaler Entzündungshemmer gehören in der Literatur zu den Faktoren, die mit einem höheren Komplikationsrisiko einhergehen. Diese Punkte bespricht man mit einer Ärztin oder einem Arzt, besonders die Frage der Entzündungshemmer, falls Sie solche wegen einer anderen Erkrankung einnehmen.
Antibiotika: was sich in der Behandlung geändert hat
Warum sie nicht mehr selbstverständlich sind
Lange Zeit erhielt jede Divertikulitis Antibiotika. Zwei randomisierte Studien, eine schwedische und eine niederländische, haben diese Praxis bei unkomplizierten Formen mit einer blossen Beobachtung verglichen: Die Beobachtung schnitt nicht schlechter ab, ohne Zunahme von Komplikationen oder Rückfällen[5]. Eine spätere Meta-Analyse weist in dieselbe Richtung und legt sogar nahe, dass Antibiotika die Komplikationen leicht erhöhen könnten, betont aber, dass die Sicherheit dieser Schlussfolgerung gering bleibt[6].
Was das für Sie ändert
Nichts, worüber Sie allein entscheiden könnten. Diese Entwicklung betrifft die Ärztin oder den Arzt, nicht die Patientin oder den Patienten: Sie erklärt lediglich, warum Sie eine Sprechstunde ohne Antibiotikarezept verlassen können, wo jemand aus Ihrem Umfeld vor zehn Jahren eines erhalten hat. Das ist keine Nachlässigkeit, es ist eine auf Studien gestützte Praxisänderung. Eine laufende Behandlung bricht man nie von sich aus ab.
Der rote Faden dieses Themas liegt in einer Unterscheidung des Zeitpunkts. Einige Tage leichter Kost während eines Schubs gehören zu einer wenig dokumentierten klinischen Gewohnheit; die ballaststoffreiche Ernährung dagegen ist die Kost für den Alltag, und es sind vor allem die Ballaststoffe aus Früchten und Gemüse, die aus den grossen Beobachtungsstudien hervorstechen. Nüsse und Körner dürfen zurück auf den Teller.
Diese Taschen bilden sich an einem Dickdarm, dessen Funktion auch von seinem mikrobiellen Ökosystem abhängt. Wenn Verdauung und Verdauungskomfort Ihr dauerhaftes Anliegen sind, ist die Frage des Darmmikrobioms die natürliche Fortsetzung dieser Lektüre, ebenso wie jene zu den Zusammenhängen zwischen Probiotika und Verstopfung oder jene zum SIBO, dieser Dünndarmfehlbesiedlung, deren Beschwerden oft mit anderen Verdauungsstörungen verwechselt werden.
Häufige Fragen
Darf man mit Divertikeln Nüsse und Körner essen?
Ja. Das Verbot beruhte auf einer mechanischen Überlegung, nie auf Daten. Die Beobachtung von 47 228 Männern über 18 Jahre fand bei regelmässigem Verzehr von Nüssen, Popcorn oder Mais keinen Anstieg des Divertikulitis-Risikos. Das Ergebnis neigte sogar leicht in die andere Richtung. Die Autoren empfahlen bereits 2008, diese Vorgabe zu überdenken. Wenn Ihnen ein Lebensmittel persönlich Beschwerden macht, ist das eine andere Frage: Meiden Sie es aus diesem Grund, nicht wegen einer allgemeinen Regel.
Muss man bei Divertikeln ballaststoffarm essen?
Nein, ausser kurz während eines Schubs und auf ärztlichen Rat. Das ist die häufigste Verwechslung. Eine systematische Übersichtsarbeit empfiehlt nachdrücklich eine ballaststoffreiche Ernährung, sobald die akute Episode abgeklungen ist, und stützt die Einschränkung während des Schubs nur sehr schwach. Viele Menschen halten jahrelang eine Kost ein, die für einige Tage gedacht war. Die Dauer der leichten Phase wird mit der Ärztin oder dem Arzt festgelegt, die den Schub begleiten.
Welche Ballaststoffe soll man bevorzugen?
Jene aus Früchten und Gemüse. In zwei grossen schwedischen Kohorten wurden Personen mit der höchsten Zufuhr an Ballaststoffen aus Früchten und Gemüse rund 30 % seltener wegen einer Divertikelkrankheit hospitalisiert als jene mit der niedrigsten. In derselben Auswertung zeigten Ballaststoffe aus Getreide keinerlei Effekt. Diese Arbeiten sind beobachtend und beweisen keine Ursächlichkeit, doch sie legen nahe, auf den Teller zu setzen statt auf die Schale Kleie.
Wie lange dauert ein Divertikulitis-Schub?
Das hängt von der Form und der Behandlung ab, und diese Frage wird in der Sprechstunde geklärt, nicht online. Was sich geändert hat, ist dagegen dokumentiert: Bei unkomplizierten Formen haben zwei randomisierte Studien gezeigt, dass eine blosse Beobachtung einer Antibiotikabehandlung nicht unterlegen war, ohne mehr Komplikationen oder Rückfälle. Deshalb ist ein Antibiotikarezept heute nicht mehr selbstverständlich.
Verschwinden Divertikel wieder?
Nein. Einmal gebildet, schliessen sich diese Ausstülpungen der Dickdarmwand nicht mehr. Genau deshalb geht es hier um eine dauerhafte Ernährungsgewohnheit und nicht um eine Kur. Das vernünftige Ziel ist nicht, die Divertikel zum Verschwinden zu bringen, sondern beschwerdefrei mit ihnen zu leben, was über eine regelmässige und ausreichend pflanzenreiche Ernährung führt, besprochen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Genügt die Ernährung allein, um einen Rückfall zu vermeiden?
Nein, und das muss klar gesagt werden. Die verfügbaren Studien beschreiben Zusammenhänge in Bevölkerungsgruppen, keine individuellen Garantien. Das Ernährungsmuster zählt: In einer Kohorte von 46 295 Männern ging ein westliches Muster mit einem um rund die Hälfte höheren Risiko einher, ein pflanzenreiches Muster mit einem um etwa ein Viertel geringeren. Doch Alter, Gewicht, Rauchen und bestimmte Medikamente wiegen ebenfalls, und kein Lebensmittel verhütet für sich allein eine Krankheit.
Haben Probiotika bei Divertikeln einen Nutzen?
Man muss zwei Fragen trennen. Zur Divertikulitis selbst sind die Arbeiten zu wenige und zu uneinheitlich, um zu schliessen, und ein Nahrungsergänzungsmittel behandelt oder verhütet keine Krankheit. Zum dauerhaften Verdauungskomfort dagegen ist das tatsächliche Anliegen vieler Betroffener die Regelmässigkeit der Verdauung: Dort findet eine tägliche Zufuhr von Fermenten ihren Platz, neben Ballaststoffen und Flüssigkeit, die die Grundlage bleiben. Fragen Sie nach einer akuten Episode Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, bevor Sie eine Kur beginnen.
Sollte man Kaffee, Alkohol oder Gewürze meiden?
Keine belastbaren Daten rechtfertigen es, sie bei einer Divertikulose zu verbannen. Diese Verbote kursieren aus Gewohnheit, wie jenes zu den Körnern. Die individuelle Verträglichkeit ist dagegen real: Wenn ein Getränk oder ein Gericht bei Ihnen regelmässig Beschwerden auslöst, passen Sie Ihre Ernährung entsprechend an. Das ist eine nützliche persönliche Beobachtung, zu unterscheiden von einer für alle gültigen Regel.
Quellen und Referenzen (auf PubMed überprüft)
6 Quellen- Strate L.L. et al. (2008). Nut, corn, and popcorn consumption and the incidence of diverticular disease.
- Dahl C. et al. (2018). Evidence for Dietary Fibre Modification in the Recovery and Prevention of Reoccurrence of Acute, Uncomplicated Diverticulitis: A Systematic Literature Review.
- Mahmood M.W. et al. (2018). High intake of dietary fibre from fruit and vegetables reduces the risk of hospitalisation for diverticular disease.
- Strate L.L. et al. (2017). Western Dietary Pattern Increases, and Prudent Dietary Pattern Decreases, Risk of Incident Diverticulitis in a Prospective Cohort Study.
- Mayl J., Marchenko M., Frierson E. (2017). Management of Acute Uncomplicated Diverticulitis May Exclude Antibiotic Therapy.
- Araya-Quezada C. et al. (2021). Antibiotics for acute uncomplicated diverticulitis in hospitalized patients.