Gibt es ein spezifisches Nahrungsergänzungsmittel für Schweizer Sportlerinnen und Sportler?

Sofort-Zusammenfassung

Kein Nahrungsergänzungsmittel ist offiziell «spezifisch für Schweizer Sportlerinnen und Sportler»: Der Kontext (60 % Vitamin-D-Mangel im Winter, Eisen bei Ausdauersportlerinnen, Doping-Risiko) lenkt die Auswahl auf drei oder vier dokumentierte Mikronährstoffe.

Schlüsselfakten

Swiss Sport Integrity Schweizer Anti-Doping-Stiftung, die den Rahmen der tolerierten Nahrungsergänzungsmittel und der anerkannten Zertifizierungsprogramme definiert.
SGSE Schweizerische Gesellschaft für Sporternährung, die den offiziellen Leitfaden zur Einstufung der Nahrungsergänzungsmittel in die Kategorien A bis D herausgibt, abgestimmt auf das ABCD-System des AIS.
Eidgenössische Ernährungskommission Beratungsorgan des BAG, das die Vitamin-D-Empfehlungen in der Schweiz hervorgebracht hat (600 IE/Tag Erwachsene, 800 IE/Tag ≥ 60 Jahre).
Cologne List Zertifizierungsprogramm für Nahrungsergänzungsmittel, die auf Kontamination durch Dopingsubstanzen getestet werden, von Swiss Sport Integrity anerkannt.

Wichtigste Punkte

  • Keine regulatorische Kategorie «Nahrungsergänzungsmittel für Schweizer Sportlerinnen und Sportler» existiert: Das Label «Swiss made» garantiert einen Produktionsstandort, nicht ein Anti-Doping-Kontrollprotokoll.
  • Mehr als 60 % der Schweizer Bevölkerung weisen in der kalten Jahreszeit einen Vitamin-D-Mangel auf, gegenüber 80 % mit ausreichender Zufuhr im Sommer (BAG-Studie, 1 400 Personen).
  • Bis zu 60 % der Sportlerinnen weisen einen Eisenmangel auf, der laut systematischem Review 2024 des Journal of Sport and Health Science die Ausdauer um 3 bis 4 % verringert.
  • 5 bis 20 % der Nahrungsergänzungsmittel auf dem Weltmarkt sollen laut den von Swiss Sport Integrity übernommenen Daten mit verbotenen Substanzen kontaminiert sein.
  • Der Leitfaden der Schweizerischen Gesellschaft für Sporternährung stuft die Nahrungsergänzungsmittel in vier Kategorien ein; nur diejenigen der Kategorie A können in bestimmten Situationen nützlich sein.
Eine Läuferin absolviert eine Trainingsrunde auf einem alpinen Pfad, schneebedeckte Gipfel im Hintergrund, die die sportliche Anstrengung in der Höhe in der Schweiz veranschaulichen.
Die Höhe, der lange Winter und das anhaltende Schwitzen verändern den Mikronährstoffbedarf von Schweizer Sportlerinnen und Sportlern.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit weisen knapp 60 % der Schweizer Bevölkerung in der kalten Jahreszeit einen Vitamin-D-Mangel auf. Diese Information beleuchtet die Frage des Nahrungsergänzungsmittels bei in der Schweiz lebenden Sportlerinnen und Sportlern: Kein Produkt ist offiziell «spezifisch für Schweizer Sportlerinnen und Sportler», doch drei lokale Faktoren lenken die Auswahl: Breitengrad, alpines Klima und der bundesrechtliche Anti-Doping-Rahmen. Dieser Wegweiser zur Auswahlmethode fasst die für die Entscheidung nützlichen physiologischen, klimatischen und regulatorischen Parameter zusammen.

Gibt es ein «schweizspezifisches Sportler-Nahrungsergänzungsmittel»?

Was bedeutet «Schweizer Nahrungsergänzungsmittel» wirklich?

Der Begriff «Schweizer Nahrungsergänzungsmittel» bezeichnet keine spezifische regulatorische Kategorie. Er signalisiert einen Herstellungs- oder Verpackungsstandort in der Schweiz, unterworfen dem Lebensmittelgesetz und der Kontrolle der Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker, schafft aber keine Verpflichtung zu einem Sportprotokoll. Laut Swiss Sport Integrity werden Nahrungsergänzungsmittel im Gegensatz zu Arzneimitteln nicht von Swissmedic reguliert[1], was weniger strenge Qualitätsanforderungen impliziert als bei einem Apothekenprodukt oder einem für die medizinische Versorgung bestimmten Arzneimittel.

Im Jahr 2024 hat eine nationale Kampagne des Verbandes der Kantonschemiker der Schweiz 127 Proben aus 72 Unternehmen geprüft, die in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein Nahrungsergänzungsmittel online anbieten, seien es Kapseln, Tabletten, Pulver oder Riegel. Von diesen 127 Produkten wurde für 113 (89 %) der Verkauf wegen unsicherer oder verbotener Inhaltsstoffe untersagt[1]. Die Schweizer Herkunft verringert bestimmte Importrisiken, ohne ein absoluter Qualitätsbeweis zu sein, unabhängig von der ausgewiesenen Marke oder den angebotenen Aromen.

Welche Produkte sind laut den Schweizer Institutionen wirklich nützlich?

Der Leitfaden zu Nahrungsergänzungsmitteln der Schweizerischen Gesellschaft für Sporternährung stuft die Produkte in vier Kategorien ein[7]. Kategorie A umfasst Produkte, die in bestimmten Situationen sinnvoll sein können; Kategorie B solche mit aufkommender wissenschaftlicher Evidenz, die eine individuelle Begleitung verdienen; Kategorie C solche, für die kein klarer Nutzen nachgewiesen ist; Kategorie D die durch die Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur untersagten Substanzen. Diese Hierarchie hilft, ein Nahrungsergänzungsmittel nach dem angestrebten Ziel und nicht nach Werbeversprechen auszuwählen.

Für Schweizer Sportlerinnen und Sportler ersetzt dieser Leitfaden nützlich die Marketing-Argumente: Kreatinmonohydrat, Proteinpulver vom Typ Whey und Koffein sind dort als Supplemente der Kategorie A aufgeführt[7], ob sie nun in Kapseln, im Shake, als Getränk oder Energieriegel konsumiert werden. Eine 2024 in Nutrients erschienene narrative Übersicht hält eine breitere Hierarchie fest — Kreatin, Beta-Alanin, Nitrate, Koffein und Protein — als die fünf Wirkstoffe mit der robustesten Evidenz in der Sporternährungswissenschaft[2], wobei die SGSE spezifische Vorbehalte zum ergogenen Effekt von Nitraten äussert.

Welche Mikronährstoffe betreffen Sportlerinnen und Sportler in der Schweiz wirklich?

Warum stellt Eisen bei Sportlerinnen ein besonderes Problem dar?

Bis zu 60 % der Sportlerinnen weisen einen Eisenmangel auf[3], der die Ausdauer im Mittel um 3 bis 4 % beeinträchtigt[3]. Ein 2024 im Journal of Sport and Health Science veröffentlichter systematischer Review zu 23 Studien und 669 Athletinnen[3] berichtet, dass eine orale Supplementierung mit rund 100 mg pro Tag elementarem Eisen über bis zu 56 Tage — also eine Kur von etwa zwei Monaten bei Mangelzustand — die Ausdauerleistung um 2 bis 20 % bei Sportlerinnen mit Mangel verbessert[3].

Eisenverluste bei Ausdauersportlerinnen und -sportlern kombinieren belastungsbedingte mikroskopische Verdauungsblutungen, Impakthämolyse (Laufen, Radfahren, intensives Fitnesstraining) und bei Frauen Menstruationsverluste. Eine Blind-Supplementierung bleibt jedoch nicht empfohlen: Ein Eisenüberschuss erzeugt oxidativen Stress, der Leistung und Körpergesundheit schaden kann[4]. Der richtige Weg führt über eine von einer Fachperson verordnete Ferritin-Bestimmung vor jedem Kauf oder jeder Einnahme.

Ist Vitamin D ein echtes Thema für Sportlerinnen und Sportler in der Schweiz?

Ja, aufgrund des Breitengrades. Mehr als 60 % der Schweizer Bevölkerung weisen zwischen Dezember und März einen Vitamin-D-Mangel auf[5]. Diese Information stammt aus einer BAG-Studie an rund 1 400 Personen ab 15 Jahren[8], die im Sommer (Juni–September) ebenfalls 80 % mit ausreichenden Zufuhren misst[8]. Die Eidgenössische Ernährungskommission empfiehlt eine Zufuhr von 600 IE pro Tag zwischen 3 und 60 Jahren und 800 IE darüber[5], eine Empfehlung im Einklang mit jener der Weltgesundheitsorganisation. Eine winterliche Kur in Öltropfen oder Tabletten ist die auf dem Schweizer Markt am häufigsten verfügbare Form.

Outdoor-Sportlerinnen und -Sportler sind durch die Praxis in den Bergen in der kalten Jahreszeit nicht geschützt: Die Hautproduktion sinkt in der Schweiz zwischen Dezember und März stark, ob bei einer Radtour, beim Fitness-Hallentraining oder beim winterlichen Massensport. Eine in Polen in Danzig (Breitengrad 54°N, nördlicher als die Schweiz) an 35 Fussballern durchgeführte Studie beobachtete einen Rückgang des 25(OH)D-Werts von 33,9 auf 23,7 ng/ml — also rund 85 auf 59 nmol/l — im Laufe der Herbstsaison[6], womit die Kohorte gemäss Schweizer Schwellenwerten von einem optimalen auf ein unzureichendes Niveau wechselte. Auf dem Breitengrad der Schweiz (~47°N) wird bei Outdoor-Sportlerinnen und -Sportlern ein ähnlicher Effekt erwartet, mit möglichen Auswirkungen auf Muskelfunktion, Energie und Erholung.

Welche weiteren Nährstoffe verdienen je nach Sportprofil Aufmerksamkeit?

Magnesium, Proteine und Kreatin folgen, doch ihre Indikationen hängen von Profil und Ziel ab. Magnesium, häufig als Citrat oder Bisglycinat verfügbar, geht physiologisch durch anhaltendes Schwitzen verloren: Ein Mangel ist nicht systematisch, doch wiederholte intensive Belastung bei einer unzureichend gedeckten Amateurin oder einem unzureichend gedeckten Amateur kann eine gezielte Mineralstoffzufuhr rechtfertigen. Andere Wirkstoffe wie Zink, Calcium, Kalium oder Aminosäuren sind in den Regalen weit verbreitet, doch ihr tatsächlicher Nutzen hängt von der Ernährungsweise und der biologischen Analyse ab. Proteine (Whey oder pflanzlich) und Kreatin betreffen Kraftsportarten und Mischdisziplinen: Sie sind nicht spezifisch für Schweizer Sportlerinnen und Sportler, gehören aber zur Kategorie A des Leitfadens der Schweizerischen Gesellschaft für Sporternährung[7].

Laut Swiss Sport Integrity stützt sich die Leistung der Athletinnen und Athleten zuerst auf eine gesunde Basisernährung[1] mit reichlich natürlichen Lebensmitteln. Nahrungsergänzungsmittel — ob Multivitamin, Mineralkomplex, Energiegetränk oder Immununterstützung — können diese Basis in bestimmten Situationen ergänzen, sie aber niemals ersetzen. Die Beurteilung durch eine unabhängige Fachperson bleibt vor jeder langfristigen Supplementierung empfohlen, insbesondere bei Wirkstoffen mit breiten Versprechen (Kollagen, Ashwagandha, Glucosamin, Omega, Arginin).

Wie wählt man ein Nahrungsergänzungsmittel und vermeidet das Doping-Risiko?

Warum ist ein in der Schweiz hergestelltes Nahrungsergänzungsmittel keine ausreichende Garantie?

Weil die Schweizer Herstellung keine Anti-Doping-Tests pro Charge impliziert. Laut Swiss Sport Integrity sollen 5 bis 20 % der Nahrungsergänzungsmittel auf dem Weltmarkt mit Substanzen der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur kontaminiert sein[1]. Diese Schätzung, einer von der Stiftung zitierten wissenschaftlichen Publikation entnommen, umfasst unbeabsichtigte Kontaminationen (gemeinsam genutzte Anlagen, verunreinigte Rohstoffe, schlecht kontrollierter Pflanzenextrakt) sowie absichtliche, nicht auf dem Etikett deklarierte Zusätze, sei es bei einer Tablette, einem Proteinshake, einem Energie-Gel oder einem Riegel.

Die bei einem Swiss-Olympic-Mitgliedsverband lizenzierte Sportlerin oder der lizenzierte Sportler unterliegt dem Grundsatz der objektiven Verantwortung: Ein positiver Test infolge eines kontaminierten Nahrungsergänzungsmittels bleibt zu ihrer oder seiner Lasten[1]. Das blosse «Swiss made» ist also kein ausreichender Schutz, unabhängig vom gezahlten Preis oder dem ausgewiesenen Versprechen (Gewichtsabnahme, Fettverbrenner, Muskelmasse, Immununterstützung). Mehrere Sperrfälle wurden in der Vergangenheit für scheinbar harmlose Nahrungsergänzungsmittel gemeldet.

Welche Anti-Doping-Zertifizierungen sollen in der Schweiz bevorzugt werden?

Drei unabhängige Zertifizierungsprogramme sind von Swiss Sport Integrity anerkannt[1]. Cologne List, Informed Sport und NSF Certified for Sport prüfen jede Charge auf die Substanzen der Verbotsliste. Diese Zertifizierungen beziehen sich auf das Endprodukt — sei es ein Pulver, eine Tablette, ein Drink oder ein Trainingspaket — und nicht nur auf das Werk, und verlangen die Rückverfolgbarkeit der konsumierten Charge. Für ergänzende Informationen zu einem zertifizierten Produkt bleibt die Konsultation einer Fachperson oder die direkte Kontaktaufnahme mit dem Hersteller der zuverlässigste Weg.

Die expliziten Empfehlungen von Swiss Sport Integrity priorisieren so die Optionen für die kontrollverpflichtete Sportlerin oder den kontrollverpflichteten Sportler: unabhängig zertifiziertes Produkt als erste Wahl, andernfalls ein für den Leistungssport bestimmtes Produkt eines verlässlichen Schweizer Herstellers, und systematischer Ausschluss von im Ausland über irreführende .ch-Sites bestellten Produkten, von Produkten, die den Fitness- oder Bodybuilding-Markt anvisieren (Gainer für die Muskelmasse, Fettverbrenner, Schlankheit), und von Produkten mit «wunderbaren» Versprechen, die eine Leistungssteigerung ohne Anstrengung in Aussicht stellen[1].

Häufig gestellte Fragen

Ist ein «Swiss made» Nahrungsergänzungsmittel automatisch sicherer?

Nicht automatisch. Die Herstellung in der Schweiz beinhaltet standardmässig keine Anti-Doping-Zertifizierung. Nahrungsergänzungsmittel werden im Gegensatz zu Arzneimitteln nicht von Swissmedic kontrolliert. Laut Swiss Sport Integrity verringert die Schweizer Herkunft bestimmte Risiken zweifelhafter Importe, beseitigt aber das Kontaminationsrisiko nicht. Für eine Sportlerin oder einen Sportler unter Kontrollverpflichtung bieten nur Produkte mit einem unabhängigen Zertifizierungslabel (Cologne List, Informed Sport, NSF Certified for Sport) ein vergleichbares Garantieniveau.

Sollte man Kreatin einnehmen, wenn man in der Schweiz Sport treibt?

Nicht systematisch, aber es ist eines der am besten dokumentierten Nahrungsergänzungsmittel. Kreatinmonohydrat verbessert Kraft und Leistung bei kurzen, intensiven Belastungen, bei 3 bis 5 g pro Tag gemäss den Empfehlungen der Internationalen Gesellschaft für Sporternährung. Es ist in Kategorie A des Supplement-Leitfadens der Schweizerischen Gesellschaft für Sporternährung aufgeführt, die Produkte umfasst, die in bestimmten Situationen nützlich sind. Ohne regelmässiges Krafttraining bleibt sein Nutzen begrenzt.

Warum mangelt es so vielen Menschen in der Schweiz an Vitamin D?

Weil Breitengrad und Bewölkung die Hautproduktion über sechs Monate hinweg verringern. Laut einer BAG-Studie an rund 1 400 Personen ab 15 Jahren weisen mehr als 60 % der Schweizer Bevölkerung zwischen Dezember und März einen Vitamin-D-Mangel auf, gegenüber 80 % mit ausreichender Zufuhr im Sommer (Juni–September). Die Eidgenössische Ernährungskommission empfiehlt 600 IE pro Tag zwischen 3 und 60 Jahren und 800 IE darüber. Für Outdoor-Sportlerinnen und -Sportler hilft die Praxis in den Bergen im Sommer, reicht aber in der kalten Jahreszeit nicht aus.

Welche Eisendosis soll eine Ausdauersportlerin oder ein Ausdauersportler einnehmen?

Keine, ohne zuvor den Ferritinwert gemessen zu haben. Ein 2024 im Journal of Sport and Health Science erschienener systematischer Review weist darauf hin, dass bis zu 60 % der Sportlerinnen einen Eisenmangel aufweisen, der die Ausdauer um 3 bis 4 % verringert. Wenn der Mangel bestätigt ist, verbessern etwa 100 mg pro Tag elementares Eisen über bis zu 56 Tage die Ausdauerleistung um 2 bis 20 %. Eine Blind-Supplementierung birgt das Risiko eines Eisenüberschusses, der seinerseits Leistung und Gesundheit schadet.

Wie überprüft man, dass ein Nahrungsergänzungsmittel keine verbotene Substanz enthält?

Indem man vor dem Kauf eine unabhängige Zertifizierungsliste konsultiert. Swiss Sport Integrity erkennt drei Hauptprogramme an: Cologne List, Informed Sport und NSF Certified for Sport, die jede Charge auf Substanzen der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur testen. Eine von Swiss Sport Integrity zitierte Studie schätzt, dass 5 bis 20 % der Nahrungsergänzungsmittel auf dem Weltmarkt kontaminiert sind. Die lizenzierte Sportlerin oder der lizenzierte Sportler bleibt für den Inhalt des konsumierten Produkts verantwortlich, auch im Fall einer versehentlichen Kontamination.

Quellen und Referenzen

8 Quellen
  1. Swiss Sport Integrity — Nahrungsergänzungsmittel — Schweizer Anti-Doping-Stiftung. Institutionelle Referenzseite zu Nahrungsergänzungsmitteln und Kontaminationsrisiko, mit Zertifizierungsempfehlungen.
  2. Antonio J. et al. (2024). The Top 5 Can’t-Miss Sport Supplements — Narrative Übersicht, Nutrients 16(19):3247. Synthese der fünf Supplemente mit der robustesten Evidenz: Kreatin, Beta-Alanin, Nitrate, Koffein, Protein.
  3. Pengelly M. et al. (2024). Iron deficiency, supplementation, and sports performance in female athletes — Systematischer Review, J. Sport Health Sci. 23 Studien, 669 Sportlerinnen; bis zu 60 % Mangel; Ausdauer −3 bis −4 %; Ausdauerleistung +2 bis +20 % nach 100 mg/Tag bis zu 56 Tagen.
  4. Kardasis W. et al. (2023). The IRONy in Athletic Performance — Narrative Übersicht, Nutrients 15(23):4945. Eisenstoffwechsel bei Sportlerinnen und Sportlern, Risiken oxidativer Überladung, klinische Indikationen zur Supplementierung.
  5. Eidgenössische Ernährungskommission (EEK). Vitamin-D-Mangel: wissenschaftliche Evidenz, Sicherheit und Empfehlungen für die Schweizer Bevölkerung — BLV / BAG. Empfohlene Zufuhr 600 IE/Tag (3-60 Jahre), 800 IE/Tag (≥ 60 Jahre). Winterlicher Mangel bei über 60 % der Bevölkerung dokumentiert.
  6. Jastrzębska J. et al. (2021). Seasonal Changes in 25(OH)D Concentration in Young Soccer Players — Beobachtungsstudie, Int. J. Environ. Res. Public Health 18(6):2932. 35 Fussballer aus Danzig (54°N); Rückgang von 33,9 auf 23,7 ng/ml (≈ 85 → 59 nmol/l) über die Herbstsaison.
  7. Schweizerische Gesellschaft für Sporternährung (SGSE). Leitfaden zu Nahrungsergänzungsmitteln — Schweizerisches Referenzwerk zur Einstufung der Nahrungsergänzungsmittel in vier Kategorien (A bis D), abgestimmt auf das ABCD-System des Australian Institute of Sport (AIS).
  8. Bundesamt für Gesundheit (BAG). Vitamin-D-Zufuhr: neue Empfehlungen — Offizielle BAG-Mitteilung (20.06.2012), Studie an ~1 400 Personen: 80 % Versorgung im Sommer, über 60 % Mangel im Winter.

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