Sind Nahrungsergänzungsmittel für Kinder und Jugendliche unbedenklich?

Sofort-Zusammenfassung

Nein. Bei Kindern und Jugendlichen rechtfertigen nur Vitamin D, Eisen oder Iod eine medizinische Supplementierung; überdosierte Multivitamine und frei erhältliches Melatonin bergen ein reales Vergiftungsrisiko.

Schlüsselfakten

BLV Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, Schweizer Behörde, welche die Nahrungsergänzungsmittel reguliert.
Fettlösliche Vitamine Vitamine A, D, E und K, in der Leber gespeichert, mit Risiko toxischer Anreicherung bei längerer Überdosierung.
Tox Info Suisse Nationales Zentrum für klinische Toxikologie, das versehentliche Einnahmen von Nahrungsergänzungsmitteln erfasst.
Tolerierbare Höchstzufuhr Tagesdosis ohne dokumentierte schädliche Langzeitwirkung, von der EFSA festgelegt und vom BLV für die Schweiz umgesetzt.

Wichtigste Punkte

  • Tox Info Suisse erfasste zwischen 2014 und 2019 rund 1 200 Anfragen zu Nahrungsergänzungsmitteln, von denen zwei Drittel versehentliche Einnahmen bei Kleinkindern betreffen.
  • Die Studie von Konsumentenschutz und Berner Fachhochschule (2025 veröffentlicht) analysierte 20 Kinderprodukte: 15 überschreiten die Referenzwerte für mindestens ein Vitamin.
  • Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K lagern sich in der Leber ab: laut MSD-Handbuch verursacht ihre chronische Überdosierung intrakranielle Hypertension, Hepatomegalie oder Hyperkalzämie mit Nephrokalzinose.
  • Das BLV empfiehlt tägliches Vitamin D während der ersten drei Lebensjahre, dann 600 IE pro Tag im Winter bei älteren Kindern und Jugendlichen.
Kind hält farbige Vitamingummies über einer Küche
Vitamin-Gummies ähneln Bonbons und begünstigen die versehentliche Einnahme oder Überdosierung bei Kindern.

Laut einer 2025 veröffentlichten gemeinsamen Studie von Konsumentenschutz und Berner Fachhochschule überschreiten 15 von 20 für Kinder bestimmten Produkten die Referenzwerte für mindestens ein Vitamin. Im Bereich des Nahrungsergänzungsmittels erhält die Frage der Nebenwirkungen der Nahrungsergänzungsmittel in der Pädiatrie eine besondere Dimension. Unreifer Stoffwechsel, geringe Toleranzbreite und attraktive Formen wie Gummies erfordern erhöhte Wachsamkeit, während laut BLV in der Schweiz nur drei Substanzen offiziell gerechtfertigt sind.

Welche realen Risiken bergen Nahrungsergänzungsmittel bei Kindern?

Welche Vitamine bergen das grösste Überdosierungsrisiko?

Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K bergen beim Kind das grösste Risiko. In Leber und Fettgewebe gespeichert, können sie sich im Körper anreichern und eine chronische Toxizität verursachen: Hepatomegalie, Hyperkalzämie, intrakranielle Hypertension[8]. Wasserlösliche Vitamine (B und C) werden über den Urin ausgeschieden und bergen ein geringeres, aber nicht null Risiko; in ausreichender Menge tragen sie zur Energieproduktion, zum normalen Energiestoffwechsel und zum normalen Funktionieren des Immunsystems bei, was die vorübergehende Müdigkeit zu verringern hilft.

Die beim Kind dokumentierte Hypervitaminose A tritt ab 10 000 IE pro Tag während eines bis sechs Monaten auf[8], gemäss den Protokollen der Französischen Gesellschaft für Notfallmedizin. Die gegen schwere Masern eingesetzten therapeutischen Dosen (100 000 bis 400 000 IE) bleiben strikt ärztlich überwacht. Für Vitamin D warnten Anses und ANSM 2021 vor mehreren Fällen schwerer Hyperkalzämie mit Lithiasis oder Nephrokalzinose[1] bei Säuglingen, die über mehrere Wochen Nahrungsergänzungsmitteln ausgesetzt waren.

Warum stellen Vitamin-Gummies ein spezifisches Problem dar?

Gummies ähneln Bonbons, oft aromatisiert und gefärbt wie ein Süsswarenrezept, was die versehentliche Einnahme vervielfacht und die Überdosierung begünstigt. Die Studie Konsumentenschutz und BFH (2025) identifizierte 15 von 20 Produkten, die die Nährstoffreferenzwerte für mindestens ein Vitamin überschritten[7], mitunter mehrfach die für die Altersgruppe empfohlene Dosis. Die in attraktiven Gefässen in der Online-Apotheke oder auf jeder allgemeinen Internetseite verkaufte „kid“- oder „junior“-Form bietet keinen besonderen Schutz gegen diese Entgleisung.

Die Form bringt ein doppeltes Problem mit sich: sie verbirgt die pharmakologische Natur des Produkts und erleichtert die übermässige freiwillige Einnahme, besonders bei Kindern, die den Geschmack als Süssigkeit wahrnehmen. Das Marketing „Familienmarke“ oder „bio-natürlich“ unterhält zudem eine Verwechslung zwischen Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, obwohl diese Produkte einer eigenständigen Regulierungskategorie unterliegen. In den USA wurde dieses Risiko bei Melatonin quantifiziert: die Centers for Disease Control and Prevention erfassten zwischen 2019 und 2022 rund 11 000 Notfallaufnahmen wegen unbeaufsichtigter Einnahme bei Kindern von 0 bis 5 Jahren, davon 47,3 % in Gummy-Form[2].

Welche Supplemente sind bei Kindern in der Schweiz wirklich gerechtfertigt?

Ab welchem Alter wird Vitamin D empfohlen?

Das BLV empfiehlt eine tägliche Vitamin-D-Supplementierung während der ersten drei Lebensjahre[3], dann eine Zufuhr in der Grössenordnung von 600 IE pro Tag im Winter bei Kindern und Jugendlichen, wenn die Sonnenexposition unzureichend ist (Empfehlung der Eidgenössischen Ernährungskommission). Das ist das einzige Vitamin, für das die systematische Supplementierung in der Schweizer Pädiatrie wissenschaftlich validiert ist. Schon im jüngsten Alter kann die Zufuhr über die von der Mutter angereicherte Muttermilch oder eine spezielle pädiatrische Zubereitung gemäss der Beratung der für das Kind zuständigen Gesundheitsfachperson erfolgen.

Der Grund ist bekannt: laut Schweizer pädiatrischen Übersichten weisen zwischen 35 und 50 % der Schweizer Kinder eine Hypovitaminose D auf[3]. Die unzureichende Wintersonne, die Hautfarbe, die Bekleidung und die geringe Zufuhr an fettem Fisch erklären dieses Defizit; Vitamin D trägt zur guten Entwicklung des Kindes, zur Knochengesundheit (in Synergie mit Kalzium) und zum normalen Funktionieren des Immunsystems bei. Die Schweizer Pädiater verschreiben vorrangig eine ölige Cholecalciferol-Zubereitung, einmal täglich, in flüssiger Form oder als Kautablette je nach Alter. Die Anses empfiehlt, für diese Substanz Arzneimittel den Nahrungsergänzungsmitteln vorzuziehen[1], wegen des Überdosierungsrisikos der frei erhältlichen Produkte.

Haben Eisen, Iod und Vitamin K einen Platz beim Schweizer Kind?

Eisen wird bei nachgewiesener Eisenmangelanämie verschrieben, Iod bei dokumentiertem Mangel, und Vitamin K wird bei der Geburt verabreicht, um die hämorrhagische Erkrankung des Neugeborenen zu verhindern. Ausserhalb dieser spezifischen Indikationen müssen diese Mikronährstoffe aus der Ernährung stammen: die Schweiz verwendet iodiertes und fluoriertes Salz, das eine ausreichende Zufuhr für die Mehrheit der Bedürfnisse sichert, ergänzt durch eine gesunde Ernährung mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Eiern und Milchprodukten. Zink und Magnesium, ebenfalls wesentlich für den normalen Energiestoffwechsel und das normale Funktionieren des Immunsystems, werden im Allgemeinen durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ohne Nahrungsergänzungsmittel abgedeckt.

Die im Januar 2026 in Frontiers in Pediatrics veröffentlichte systematische Übersicht von Inchingolo et al. analysierte 13 pädiatrische Studien nach der PRISMA-Methode[4]. Die Autoren schliessen, dass orale Supplemente eine messbare Bioaktivität zeigen, aber bei fehlender dokumentierter chronischer Pathologie nicht für die systematische Anwendung empfohlen werden können. Das MSD-Handbuch präzisiert zudem, dass eine ungerechtfertigte Eisensupplementierung Verdauungsstörungen begünstigt und ein chronischer Überschuss eine Gewebeüberladung (sekundäre Hämochromatose) verursachen kann[8]. Ein Kind ohne dokumentierten Mangel zu supplementieren bleibt also nutzlos und potenziell schädlich.

Welche Supplemente sind je nach Alter des Kindes oder Jugendlichen zu meiden?

Ist Melatonin beim Kind sicher?

Nein, nicht in freiem Verkauf. In den USA hat sich die pädiatrische Melatonin-Einnahme zwischen 2012 und 2021 mit dem Faktor 5,3 multipliziert[5], mit 4 097 von den CDC im Zeitraum erfassten Spitaleinweisungen[5]. In der Schweiz muss die Anwendung von einer Pädiaterin begleitet werden, hauptsächlich bei Schlafstörungen in Verbindung mit neurodevelopmentalen Störungen (Autismus, ADHS). Eine gute Schlafhygiene, ein gesunder Lebensstil und eine beruhigte Umgebung zu Hause bleiben die erste Interventionslinie vor jeder medikamentösen Massnahme.

Die dokumentierten Nebenwirkungen umfassen Tagesschläfrigkeit, Erregung, Kopfschmerzen, anomale Träume und, bei manchen prädisponierten Kindern, ein erhöhtes Anfallsrisiko, gemäss der von Santé Canada veröffentlichten Sicherheitszusammenfassung. Ein nichtmedikamentöser Ansatz bleibt die erste Wahl bei primären Schlafstörungen des Kindes, gemäss dem belgischen Pharmakotherapie-Informationszentrum. Es fehlt langfristige Erfahrung, insbesondere zu pubertärem Wachstum, Nervensystem und hormoneller Reifung, was vor jeder längeren Anwendung eine systematische ärztliche Beratung rechtfertigt.

Praktischer Reflex im Zweifelsfall

Vor jeder Supplementierung beim Kind einen pädiatrischen Rat mit Blutdosierung einholen, wenn ein Mangel vermutet wird. Alle Supplemente ausser Reichweite aufbewahren, wie ein Medikament. Bei versehentlicher Einnahme Tox Info Suisse unter 145 kontaktieren (24h-Notrufnummer).

Unbedingt zu meiden

Die Kumulation mehrerer Supplemente mit demselben Vitamin (z. B. Multivitamin + separates Vitamin D) ist die Hauptursache pädiatrischer Überdosierungen. Hochdosiertes Kalzium in manchen Formulierungen erhöht das Nierenrisiko bei begleitender Vitamin-D-Überdosierung.

Sportergänzungen (Kreatin, Proteinpulver) bei Jugendlichen: welcher Rahmen?

Kreatin wird von der Mehrheit der nordamerikanischen Sportmedizingesellschaften vor dem 18. Lebensjahr nicht befürwortet. Die International Society of Sports Nutrition (ISSN) lässt die Anwendung bei jungen Athletinnen und Athleten nur unter vier kumulierten Bedingungen zu: überwachtes Wettkampftraining, ausgewogene Ernährung reich an Aminosäuren aus Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Eiern, Produktkenntnis und Einhaltung der empfohlenen Dosen. Proteinpulver sind selten nützlich: ein aktiver Jugendlicher deckt seinen Bedarf (1,0 bis 1,4 g/kg/Tag) durch drei ausgewogene Mahlzeiten und ein reichhaltiges Frühstück. Vor jeder Supplementierung bleibt die Beratung durch eine Fachperson die Basis eines vernünftigen Vorgehens, besonders in der vollen Wachstums- und körperlichen Entwicklungsphase.

Die American Academy of Pediatrics und die NCAA verteidigen einen „food first“-Ansatz, also den Vorrang der Ernährung. Produkte minderer Qualität bergen dokumentierte Kontaminanten: Quecksilber, Arsen, Dicyandiamid, Dihydrotriazin. Eine norwegische Studie von Svantorp-Tveiten et al. (Frontiers in Sports and Active Living, 2021) untersuchte 1 689 Gymnasiasten[6] und belegt eine Korrelation zwischen der Anwendung von Proteinpräparaten oder Kreatin und Risikofaktoren für Essverhaltensstörungen bei Jugendlichen[6], besonders wenn die körperliche Aktivität mit einer restriktiven Ernährung oder einem schlecht durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung kompensierten chronischen oxidativen Stress einhergeht.

Häufig gestellte Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln in der Pädiatrie

Darf man einem gesunden Kind Nahrungsergänzungsmittel geben?

Nein, nicht standardmässig. Eine abwechslungsreiche Ernährung deckt den Nährstoffbedarf der Mehrheit der Kinder. Die systematische Supplementierung ist auf identifizierte Situationen beschränkt: Vitamin D während der ersten drei Lebensjahre und im Winter oder ein durch Blutbild dokumentierter Mangel. Das BLV betont, dass eine übermässige Zufuhr fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K) oder Mineralstoffe Nebenwirkungen verursachen kann, und dass nahezu 30 % der erwachsenen Schweizer Konsumierenden bereits mindestens ein Supplement einnehmen. Die Selbstmedikation beim Kind wird von der Mehrheit der pädiatrischen Fachgesellschaften kontraindiziert.

Welche Risiken birgt die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beim Kind?

Überdosierung, akute Vergiftungen und Verdauungs- oder neurologische Nebenwirkungen. Tox Info Suisse erhielt zwischen 2014 und 2019 rund 1 200 Anfragen zu Nahrungsergänzungsmitteln, Schlankheitsmitteln und Sportlernahrung, von denen zwei Drittel versehentliche Einnahmen bei Kleinkindern betrafen. Vitamine A, D, E und K bergen ein Risiko chronischer Toxizität durch hepatische Anreicherung: intrakranielle Hypertension, Hepatomegalie, Hyperkalzämie. Attraktive Formen (Gummies, gesüsste Sirupe) erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines übermässigen Konsums.

Ist es vertretbar, dass Jugendliche Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?

Ja, in präzisen Situationen und unter Begleitung. Ein nachgewiesener Mangel (Eisen bei menstruierenden Jugendlichen, Vitamin D im Winter, Vitamin B12 bei strenger veganer Ernährung) rechtfertigt eine verschriebene Supplementierung. Die Anwendung von Kreatin wird von der International Society of Sports Nutrition vor dem 16. Lebensjahr nicht empfohlen, und Proteinpulver sind selten nötig, wenn die Nahrungszufuhr 1,0 bis 1,4 g/kg Körpergewicht pro Tag abdeckt. Eine Studie Svantorp-Tveiten (2021, n = 1 689 Gymnasiasten) zeigte einen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Proteinpräparaten und Risikofaktoren für Essstörungen.

Was tun bei versehentlicher Einnahme eines Supplements durch mein Kind?

Tox Info Suisse unter 145 anrufen, die 24 Stunden täglich erreichbare Notrufnummer. Das nationale toxikologische Zentrum bewertet das Risiko nach Substanz, Dosis und Gewicht des Kindes. Seine Datenbank weist aus, dass zwischen 2014 und 2019 rund 1 200 Anfragen zu Nahrungsergänzungsmitteln und ähnlichen Produkten registriert wurden. Die Mehrheit der pädiatrischen Fälle löst sich mit einer leichten Symptomatik; bestimmte risikobehaftete Substanzen (Vitamin A, Vitamin D, Eisen, Koffein, Melatonin) können bei einer massiven Einnahme jedoch eine stationäre Behandlung erfordern.

Sind die in der Apotheke verkauften Multivitamine für Kinder unbedenklich?

Nein, der Apothekenkanal garantiert keine angepasste pädiatrische Dosierung. Die 2025 veröffentlichte Analyse von Konsumentenschutz und Berner Fachhochschule zeigte, dass 15 von 20 für Kinder bestimmten Produkten die Nährstoffreferenzwerte für mindestens ein Vitamin überschritten. Das Kumulationsrisiko besteht, sobald das Kind bereits ein anderes Supplement einnimmt. Die FRC empfiehlt, die genaue Zusammensetzung zu prüfen, bonbonähnliche Formen zu meiden und vor jeder längeren Einnahme eine Pädiaterin oder eine diplomierte Ernährungsberaterin um Rat zu fragen.

Quellen und Referenzen

8 Quellen
  1. ANSM, Anses und pädiatrische Fachgesellschaften (2021). Vitamin D beim Kind: Auf Arzneimittel und nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, um das Überdosierungsrisiko zu verhindern. — Offizielles Gutachten Frankreich ANSM/Anses, pädiatrische Gesellschaften und Giftinformationszentren
  2. Freeman D.I., Lind J.N., Weidle N.J., Geller A.I., Stone N.D., Lovegrove M.C. (2024). Notes from the Field: Emergency Department Visits for Unsupervised Pediatric Melatonin Ingestion — United States, 2019-2022. MMWR, 73(9), 215-217. — DOI 10.15585/mmwr.mm7309a5 — Centers for Disease Control and Prevention
  3. Lava S.A.G. et al. (2019). Prescription of vitamin D among Swiss pediatricians. European Journal of Pediatrics, 178(8), 1273-1278. — PMID 31134320 — Universitätsspital Lausanne (CHUV)
  4. Inchingolo A.D. et al. (2026). Dietary and complementary oral supplements for the management of chronic diseases in children: a systematic review. Frontiers in Pediatrics, 13, 1710200. — DOI 10.3389/fped.2025.1710200 — Systematische PRISMA-Übersicht, 13 pädiatrische Studien
  5. Lelak K., Vohra V., Neuman M.I., Toce M.S., Sethuraman U. (2022). Pediatric Melatonin Ingestions — United States, 2012-2021. MMWR, 71(22), 725-729. — DOI 10.15585/mmwr.mm7122a1 — PMID 35653284
  6. Svantorp-Tveiten K.M.E. et al. (2021). Protein, Creatine, and Dieting Supplements Among Adolescents: Use and Associations With Eating Disorder Risk Factors. Frontiers in Sports and Active Living, 3, 727372. — DOI 10.3389/fspor.2021.727372 — n = 1 689 norwegische Gymnasiasten
  7. Westschweizer Konsumentenschutzverband (2025). Vitamine für Kinder: nutzlos, teuer und überdosiert. — Synthese der Analyse Konsumentenschutz und Berner Fachhochschule (BFH) zu 20 Produkten
  8. MSD-Handbuch Fachausgabe (2024). Vergiftung durch Vitamin A. — Référentiel médical Merck Sharp & Dohme

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